Gesetzliche Pflicht für Brems- und Abstandsassistenten bei LKW

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Im Jahr 2017 kamen bei Unfällen, bei welchen LKW durch zu geringen Abstand oder durch übersehene Stauenden als Verursacher auszumachen waren, über 720 Menschen ums Leben.

Die LKW-Hersteller verbauen seit längerem bereits Brems- und Abstandsassistenten ein, jedoch können diese von den Fahrern legal abgeschaltet werden.
Und bei den meisten LKW wird dies auch gemacht, um Zeit zu sparen.
Zeit, die sich auf ein paar hundert Kilometern allenfalls im Minutenbereich bewegt.
Das damit verbundene Risiko jedoch wird nicht berücksichtigt oder aber wissentlich in Kauf genommen.
Die Zahl alleine der geahndeten Abstandsvergehen durch LKW-Fahrer ist 2017 um knapp 10 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Der Gesetzgeber muss hier endlich tätig werden und die Brems- und Abstandsassistenten als verbindlich vorgeschriebene, technische Einrichtung festlegen. Des weiteren müssen die Hersteller dafür Sorge tragen, dass sich diese Einrichtung nicht mehr durch den Fahrer abschalten lässt.

Etwa 2/3 aller ereigneten Unfälle, die durch zu geringen Abstand herbeigeführt wurden, sind eben auf das Abschalten der Sicherheitseinrichtung zurückzuführen. Umgerechnet auf die Zahl der Verkehrstoten durch derartige LKW-Unfälle bedeutet dies, das über 500 Menschen zugunsten einer vermeintlichen Zeitersparnis ihr Leben verloren haben.

Die gesetzliche verbindliche Vorschrift ist dringend notwendig, denn dass schwere LKW weiterhin mit viel zu geringem Abstand auf den Autobahnen unterwegs sind, kann jeden Tag auf den Autobahnen unter ungläubigem Staunen beobachten.



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