EU behindert Verkehrswende zu Gunsten der Autoindustrie

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Ab 2022 werden ca. 30 (!) Assistenzsysteme für PKW verpflichtend. Dies bedeutet ca. 3.000 - 5.000 € Mehrkosten pro Fahrzeug. Das hat dazu geführt, dass viele großen PKW-Hersteller (VW, Opel, Ford) angekündigt haben, keine Kleinwagen mehr herzustellen, da sie nicht mehr zu einem wettbewerbsfähigen Preis herzustellen sind, bzw keine Renditen bei diesen Fahrzeugen mehr zu erzielen sind. Auch der gerade erst hochgelobte e.go wäre nicht mehr zulassungsfähig oder müsste um 50% verteuert werden.

Gerade aber bei der geplanten Reduktion von CO2 sind Kleinwagen (vor allem im Stadtverkehr) unverzichtbar, statt dessen wird durch diese Politik weiter der Verkauf grosser, schwerer und damit verbrauchsintensiver Fahrzeuge gefördert.Deshalb muss es für kleine, leichte Autos, E-Autos und Autos mit anderen alternativen Antrieben eine Ausnahme geben. Jetzt schon sind Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, trotz Kaufprämien, für weite Teile der Bevölkerung unerschwinglich. Eine weitere Verteuerung wird dazu führen das herkömmliche Fahrzeuge länger gefahren und neue Fahrzeuge noch grösser und schwerer werden. Dadurch werden die Bemühungen um eine Verkehrswende von der EU zu Gunsten der Autoindustrie torpediert.