Große Unternehmen: Rettet lokale Kleingewerbe vor der Corona-Krise

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Dieser Aufruf richtet sich an alle Unternehmen, die in der Corona-Krise steigende Umsätze erzielen oder von der Krise kaum betroffen und weiterhin gut aufgestellt sind. SIE werden jetzt gebraucht! Denn viele Kleingewerbe sind jetzt in ihrer Existenz bedroht.

Viele von Ihnen sprechen auf Ihren Webseiten von sozialer Verantwortung und sozialem Engagement. Manche Unternehmen engagieren sich bereits, andere noch nicht. JETZT haben Sie eine große Chance, um soziale Verantwortung zu zeigen:

Retten Sie einen Kleinbetrieb in Ihrer Nähe vor dem Aus! Zum Beispiel das kleine Bistro, in dem Ihre Mitarbeiter*innen gerne Essen gegangen sind, den netten Friseur um die Ecke, bei dem viele Stammkunden waren, die urige Bar, in der sich Ihr Team gerne auf einen Feierabend Drink getroffen hat, die kleine Buchhandlung, in der Sie immer ein passendes Geschenk gefunden haben, den Blumenladen, in dem Sie stets so freundlich bedient wurden.

Für Sie wäre es eine Kleinigkeit, für die nächsten Monate die Miete eines dieser Betriebe zu übernehmen oder einen Teil davon – oder die Gehälter der wenigen Angestellten. Nach der Krise möchten Sie und Ihre Mitarbeiter*innen gewiss nicht von einer Gastro-/Kleingewerbe-Wüste umgeben sein, oder?

Ihre Marketing- und PR-Expert*innen verstehen sicher, wie auch Ihr Unternehmen von solch einer Rettungsaktion profitieren könnte: Wer Gutes tut, sollte auch darüber sprechen. Sie können Ihren Kund*innen und Lieferant*innen stolz von Ihrer Rettungsaktion berichten – und nicht zuletzt auch bei Ihren eigenen Mitarbeiter*innen durch Engagement und Glaubwürdigkeit punkten.

Darum der Aufruf: Zeigen Sie jetzt in Krisenzeiten Corporate Responsibility. Suchen Sie sich einen Kleinbetrieb – oder auch mehrere – in der Nähe Ihrer Filialen und Ihres Hauptsitzes aus und starten Sie rasch eine Rettungsaktion. Denn rein aus Steuergeldern wird man weder die Gastronomiebranche noch alle bedrohten Kleingewerbe retten können.

Danke für Ihre Unterstützung im Namen aller Unterzeichnenden!


Photo: Tim Mossholder