Gemeinsam für Bienen und Klima

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Landwirte retten Bienen und Klima

 Mit eurer Unterstützung - weil wir es allein nicht schaffen (können)!

Wir, die Landwirte in Deutschland, sind nur noch rund 300.000 Verantwortliche für Biodiversität, Natur und Umwelt. Was wir zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen können, ist nachfolgendem Papier des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu entnehmen:

https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/ina/Dokumente/Tagungsdoku/2018/2018-Vilm_11Punkte_final_clean.pdf

Wir bewirtschaften etwa 50 % der Fläche in ganz Deutschland. Bisher und in Zukunft vorrangig mit dem Ziel

-          euch mit guten und preisgünstigen Lebensmitteln zu versorgen

-          Futtermittel für die Tiere, auch eure Haustiere, zu produzieren

-          Wärme für unsere Turnhallen, Schulen und sonstige öffentlichen Einrichtungen und

-          Strom für die Energiewende zu erzeugen.

Deshalb brauchen wir eure Unterstützung, denn ihr seid mehr als wir und für die übrigen 50 % der Flächen verantwortlich. Nachfolgende Vorschläge will ich, Bauer Willi, dem Bundesumweltministerium machen und brauche dafür eure Unterschrift.

 

Mobilität ist wichtig, aber auch sehr billig. Zu billig. Deshalb:

- Besteuerung von Flugbenzin und Streichung von Inlandsflügen unter 500 km. Vorschlag: Die Boni für Flugmeilen gehen an universitäre Forschungseinrichtungen zum Arten- und Klimaschutz

- Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen. Denn meist ist ohnehin nicht mehr möglich.

- KW-Steuer auf PKW mit mehr als 80 KW. Wer braucht wirklich einen SUV?

-  Paket-Steuer von 2 €/Paket bei Online-Einkäufen. Vorschlag: Die Einnahmen kommen regionalen Gewerbe-Betrieben mit Lehrlings-Ausbildung zugute

 

In Haus und Garten

- Verbot von Mährobotern und Laubbläsern auf Rasenflächen. Beides verbraucht unnötig viel Energie und stört die Artenvielfalt. Und von Hand geht es auch. So wie früher.

- Kein vollständiges Mulchen und Mähen von Straßenrändern und –böschungen, sowie von Parks und öffentlichen Grünflächen vor dem 15. Juli (Schnitthöhe über 20 cm). Das rettet die Nester der Bodenbrüter und schont die Insekten.

-  Verbot von Verkauf und Anwendung von Pestiziden aller Art für Personen ohne Sachkundenachweis. Gleiche Vorschriften für alle.

-  Nachweis von 10% naturbelassenen Flächen an jedem Bauwerk. Auf Beton wachsen keine Blumen und Rollrasen ist eine Monokultur. Insekten brauchen Wildnis.

-  Städtische Parkanlagen weniger pflegen. Mehr Wildwuchs zulassen. Und warum Totholz nicht einfach liegen lassen.

-  Supermärkte und Einkaufszentren wandeln 1/3 ihrer Parkplätze zu ganzjährigen Blühflächen um. Gilt auch für Logistikzentren. Sieht nicht nur schön aus, sondern hilft wirklich.

Öffentliches Leben

-  Bioverbundnetze und Räume für Artenvielfalt in Kommunen schaffen. Ein guter Bauplaner kann das. Man muss es nur wollen

-  Flächenverbrauch drastisch verringern, Nachverdichtung in vorhandenen Baugebieten, Entsiegelung von bebauten Grundstücken. Brauchen wir wirklich noch mehr Umgehungsstraßen?

-  Schaufensterbeleuchtungen von nicht geöffneten Unternehmen spätestens ab 22 Uhr ausschalten; Straßenbeleuchtungen ab 22 Uhr um 50% dimmen. Lampen sind Insektenfallen.

-  Schulgärten werden überall Pflicht. Nur wer in der Natur ist, lernt sie auch zu schätzen.

-  Die Kenntnis und Zubereitung regionaler Lebensmittel wird Unterrichtsfach. Kartoffeln werden nicht gesät und Heu-Milch macht man nicht aus Heu. Die kommt von Kühen.

-  Jeder Schüler sollte einmal pro Jahr einen Bauernhof besuchen. Dann wächst auch das Verständnis füreinander wieder.

Ich weiß, für ambitionierte Ziele der Gesellschaft benötigt man auch drastische Maßnahmen, die alle gesellschaftlichen Gruppen einbeziehen. Nur wenn wir uns gemeinsam für diese Ziele einsetzen, wird uns gemeinsam die Wende im Arten- und Klimaschutz gelingen. Ich zähle auf euch.

 

 Bauer Willi

 Dr. Willi Kremer-Schillings

Wenn Sie mehr über Landwirtschaft erfahren wollen: www.bauerwilli.com

Oder auch hier: https://www.facebook.com/derbauerwilli