Petition update

Deutschland lässt sich zuviel Zeit

Hilde Lindner-Hausner
92702 Kohlberg, Germany

Jan 28, 2019 — 

Kohlekompromiss  - Greta Thunberg in Davos - Erdgas ist keine Ersatzlösung - Fracking ächten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Kohleausstieg bis 2038 – darauf konnte sich die „Kohlekommission“ einigen - bei einer Gegenstimme. Hannelore Wodtke stimmte als Einzige wegen der vom Abbau weiterhin bedrohten Dörfer gegen den Kompromiss der Kohlekommission.

Hambacher Wald bleibt
Die Erhaltung des Hambacher Forstes hält die Kommission für "wünschenswert" und "bittet die Landesregierungen, mit den Betroffenen vor Ort in einen Dialog um die Umsiedlungen zu treten, um soziale und wirtschaftliche Härten zu vermeiden". Klimareporter

Jedoch scheint Kohleverstromung für Jahrzehnte manifestiert, wenn wir nicht beständig dafür sorgen, dass die Brisanz der Lage erkannt wird und gehandelt wird. Erst 2032 solle überprüft werden, ob der Ausstieg bereits früher, nämlich 2035, erfolgen kann.

Greenpeace mahnt: Deutschland kann Pariser Klimazusagen nicht einhalten umwelt-panorama

Ende Gelände Pressestatement
“Was die Kohlekommission vorlegt, ist kein Konsens. Damit wird das 1,5°-Ziel unmöglich. Die Konzerne bekommen hier Geld für nichts, was mit dem Hambi und den Dörfern passiert, ist unklar. Noch 20 Jahre Kohlekraft sind 20 Jahre Kohlekraft zu viel. Dem stellen wir uns entgegen! Im Hambi haben wir das Unmögliche möglich gemacht. Die Proteste gestern waren erst der Anfang, nächsten Freitag kommen wir wieder.”

Schulstreik für das Klima – von Kiel bis München - Fridays for Future - Grandios – Ihr ward den ganzen Freitag in den Medien!

Jetzt ist die Regierung am Zug: - Eine ernstgemeinte Bürger-Energiewende dezentraler Art, entsprechend gefördert, ist jetzt angesagter denn je!

Greta Thunberg bringt es in Davos erneut auf den Punkt. ---- „Ich will nicht, dass Ihr hoffnungsvoll seid“ „Ich will, dass ihr in Panik geratet“,"Alle sollen die Angst spüren, die ich selbst jeden Tag spüre", „Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es“ Video
Mein oberpfälzer Dialekt beschreibt es so: „Angst a Bang wird's einem, da muss was gscheng.“ Angst verspüren kann durchaus zum Guten führen, nämlich dann, wenn man aus der Angst heraus zu beherztem, vernünftigem menschlichen Handeln komm.

Erdgas kein Deut besser als Kohle - Fracking ächten
Erdgas mit allem was dazu gehört - die irreversiblen Auswirkungen und Vorkettenemissionen bei der Förderung, insbesondere beim Fracking, die LNG-Verschiffung und -Hafenpläne sowie Nordstream 2..., als angeblich saubere Brücken-Lösung (über 2038 hinaus!) einzuplanen, kann nur ein falscher Weg sein.

Unser Appell an Bundesministerin Schulze geht in die gleiche Richtung, wie Gretas Forderung. Wir wollen, dass jetzt gehandelt wird, unter dem Maßstab des Völkerrechts, der Menschenrechte. Mit unserer Teilhabe in Berufung auf die Aarhus Konvention wollen wir erreichen, dass Fracking auf Dauer geächtet wird, dass die Fossilen im Boden bleiben, dass Erdgas nicht die Rolle der Kohle („Fuel Switch“) übernimmt, weil man glaubt, es wäre weniger schädlich – denn das ist keineswegs der Fall! www.energiezukunft.eu

Lizenzen zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen werden üblicherweise im stillen Kämmerchen vergeben, vielleicht wird noch zeitnah in Pressemitteilungen informiert, möglicherweise gibt es sogar informelle Veranstaltungen durch die Förderfirmen, um die Öffentlichkeit durch Scheinbeteiigung auf ihre Seite zu ziehen. Die Menschen vor Ort können nur spekulieren, Bedenken vorbringen, jedoch nichts rechtlich Wirksames tun. Alles ist drin, auch das höchstriskante Fracking. Eine Situation der Machtlosigkeit und Entmündigung.

Deshalb ist es unbedingt erforderlich das politisch Wirksame zu tun. Zu fordern, dass diese Verfahren auf rechtskonforme Basis gestellt werden. Sich als Initiativen (www.gegen-gasbohren.de zu verbünden, Klagen vor deutschen Gerichten und dem Umweltvölkerrechtskomitee gemeinsam zu unterstützen.

Bitte teilen Sie dieses Update, empfehlen Sie unser Anliegen weiter! Es ist die Zeit des Handelns!

Herzliche Grüße
Hilde Lindner-Hausner

 

 

 

 

 


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