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Für die langfristige Zulassung von Glyphosat

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In den zurückliegenden 30 Jahren wurde Glyphosat weltweit zum wichtigsten Herbizid in der Landwirtschaft. Glyphosat-haltige Herbizide ermöglichen Landwirten eine einfache, flexible und kosteneffektive Art der Unkrautbeseitigung. Diese Breitband-Herbizide bekämpfen erfolgreich fast alle mehrjährigen Unkräuter und viele Landwirte können daher auf Pflügen als alternatives Mittel zur Unkrautbekämpfung verzichten. Das bringt weitere Vorteile mit sich.

Mittlerweile pflügen viele Landwirte weniger häufig oder gar nicht mehr, um ihre Böden vor Erosion und Verdichtung zu schützen, Arbeitsschritte einzusparen und die Produktionskosten deutlich zu senken. Die Methode der konservierenden oder auch nicht wendenden Bodenbearbeitung ist zum Teil erst durch Pflanzenschutzmittel wie den Glyphosat-haltigen Herbiziden möglich geworden.

Fast die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Fläche in Großbritannien und Deutschland wird heutzutage mit reduzierter Bodenbearbeitung kultiviert. In Deutschland sind Glyphosat-haltige Herbizide besonders in den östlichen Landesteilen und den Küstenregionen sehr wichtig. Dort werden ca. 80 bis 100 Prozent der Mais- und Zuckerrübenfläche mit reduzierter Bodenbearbeitung in Kombination mit Glyphosatbehandlungen angebaut.

Es wurden viele Diskussionen um die Frage geführt, ob Herbizide wichtige Bestäuber wie Bienen oder andere nützliche Insekten und Spinnentiere schädigen können. Der Wirkstoff Glyphosat und Glyphosathaltige Herbizidprodukte wurden dazu umfassend in Labor- und Feldstudien getestet. Die Studienergebnisse zeigen, dass diese Herbizide unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen keine dieser Nützlinge schädigen. Dies gilt sowohl für Honigbienen und deren Nachwuchs, als auch für nützliche Bodenräuber wie Spinnen und Käfer.

Alle von nationalen und internationalen Zulassungsbehörden bisher durchgeführten Risikobewertungen haben ergeben, dass Glyphosat für Mensch, Tier und Umwelt nur gering toxisch ist. Auch wenn sich manchmal Spuren von Glyphosat in Tierfutter und Nahrungsmitteln nachweisen lassen, sind die zugelassenen Mengen so gering, dass sie kein Risiko für die menschliche oder Tiergesundheit darstellen.

Meist verwenden die Landwirte glyphosathaltige Herbizide in der Zeit nach der Ernte und vor dem Aufkeimen der nachfolgenden Kultur. Mit dieser sogenannten Nacherntebehandlung werden im Schnitt bis zu 90 Prozent aller mehrjährigen Unkräuter wirksam entfernt. Durch diese Anwendung lassen sich die Erträge bei einigen Kulturen um bis zu 30 Prozent steigern.

Quelle und weitere Informationen: www.glyphosat.de/



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