Kastrationswut bei Hunden in Deutschland eindämmen

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Gemäß § 6 TierSchG ist das "... vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben ..." verboten. Aber im Einzelfall "... nach tierärztlicher Indikation ..." erlaubt.

Für Hunde bedeutet das ein absolutes Kastrationsverbot, es sei denn der Tierarzt sieht eine Notwendigkeit dafür. 

Im Alltag würde das bedeuten, dass nur sehr wenige Hunde überhaupt kastriert werden dürften. Die Realität sieht leider anders aus. 

Ich verlange daher, dass es Kastrationsakten geben muss. Jeder Tierarzt soll verpflichtet werden den genauen Kastrationsgrund zu dokumentieren. 

Diese sollten sporadisch überprüft werden. Kastrationen ohne medizinische Indikation, z. B. Frühkastrationen (ca. vor dem 3. Lebensjahr), Kastrationen zur Krebsvorsorge oder aus Verhaltensgründen sind entsprechend anzuzeigen.

 

Um Missverständnissen vorzubeugen sei erwähnt, dass Kastrationsaktionen im Ausland oder Straßenkatzen im Inland durchaus ihre Berechtigung haben. Bei dieser Petition geht es ausschließlich darum Hunde in deutschen Haushalten vor unnötigen, massiven Eingriffen zu schützen.



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