Normales Abitur! Kein Durchschnittsabitur

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Schwierige Zeiten erfordern kluge Lösungen, jedoch keine Veränderungen der Anforderungen für das Abitur!

Diese Petition wurde gestartet, da aktuell darüber in den Medien diskutiert wird ein solches Durchschnittsabitur einzuführen für dieses Schuljahr. Infos dazu finden Sie reichlich in den Medien. 

Wir sind gegen ein Durchschnittsabitur! Wir verlangen gleiches Recht, wie für alle anderen Jahrgänge zuvor. Es sollte nicht Aufgabe der etwa 350.000 Schülern und Schülerinnen in Deutschland sein, sich Gedanken über das Erreichen der Hochschulreife zu machen. Die Regierung oder die jeweilige Schule sollte ein hygienisches und sicheres Umfeld schaffen, um das Ablegen der Prüfungen so zeitnah wie möglich zu gewährleisten. 

 

1. Gesundheitlicher Aspekt

Tagtäglich gehen weiterhin 1000e fleißige Menschen zur Arbeit, um ihr täglich Brot zu verdienen und die Wirtschaft und unser aller Leben am Laufen zu halten. Ebenso wie diese, sollten es also auch wir Schüler schaffen noch einige Male die Schule mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderweitigen Transportmitteln zu erreichen, um die Prüfungen abzulegen. Dabei schafft es jeder selbst auf die nötige Hygiene zu achten und den nötigen Abstand zu anderen Menschen zu halten. 

 

2. Psychologischer Aspekt 

Das Leben ist hart und es wird auch nicht leichter. Wir leben gerade in einer besonderen Situation und selbstverständlich ist es anstrengender und stressiger für uns diesjährige Abiturienten. Nichtsdestotrotz sollten wir darüber stehen und später mit Stolz behaupten können: "Ich habe mein Abitur 2020 gemacht, trotz der Coronakrise und trotz dessen die halbe Welt still stand!"

 

3. Gesellschaftlicher Aspekt 

Durch die "Zwangscoronaferien" bleibt ausreichend Zeit sich auf die Schule vorzubereiten und gleichzeitig kann man der Gesellschaft und auch seiner Familie nutzen. Man kann sich den Tag selbst einteilen und so lernen, wie es später ist einen Tag zu planen. Wir erlernen dadurch einen enormen Vorteil anderen Generationen gegenüber und wissen bereits wie man mit kniffligen Situationen umgehen kann. Die Gesellschaft kann man außerdem unterstützen und sei es nur, drei Stunden Pakete auszupacken bei dem Lebensmittelladen um die Ecke. Nur wenige der Schülerinnen und Schüler würden den Tag von 8-18 Uhr mit Schule verbringen. Es macht mehr Sinn sich den Prüfungsrelevanten Stoff, Tag für Tag, einzuteilen. In Zeiten von Corona ist dafür ausreichend Zeit.

 

4. Beruflicher Aspekt:

Arbeitgeber werden sich, sollte ein sogenanntes "Durchschnittsabitur" durchgesetzt werden, vermutlich eher bei einem Bewerbungsprozess für einen anderen Jahrgang entscheiden, als für den Abschlussjahrgang 2020. Dieser würde nämlich allen als "Corona Jahrgang", ohne vernünftige Prüfungen in den Köpfen hängen bleiben. 

 

Darum fordern wir ein normales Abitur, wie bereits in den Jahren zuvor. Kein Durchschnittsabitur! 

 

Es heißt jetzt, Zähne zusammenbeißen, liebe Mitabiturienten und Mitabiturientinnen! :) "Einer für alle und alle für einen!"