Kein Frührentner hat sich die Krankheit gewünscht - die Abschläge müssen weg!

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Was vielen jederzeit passieren kann erlitt ich in 2008 auch - eine schwere Erkrankung die es mir bis an's Lebensende unmöglich machte weder meinen gelernten Beruf geschweige denn eine andere Erwerbstätigkeit auszuüben.
Folge Erwerbsminderungsrente. Schwer genug das diese nur auf Basis 62 Jahre (neuerdings 64) berechnet wird - nein, von dieser Rente werden auch noch 10,8% abgezogen wegen vorzeitigen Rentenbezuges. Erwerbsminderungsrentner liegen somit auf einem Rentenniveau von weit unter 40 %.
Ich vertrete die Ansicht das hier Unrecht getan wird. Sicher, wer freiwillig und absichtlich vorzeitig in Rente geht um z.B. mehr Lebensqualität zu erhalten - dafür Abschläge akzeptieren muss - ist nachvollziehbar.

Doch eine Schieflage ergibt sich schon bei folgendem Beispiel:
Karl A, Schwerbehinderter, geht mit 63 Jahren in Rente - OHNE Abschläge.
Hein B erleidet mit 63 einen Unfall und geht in Erwerbsminderungsrente - MIT Abschlägen da er hätte bis 66 Arbeiten müssen.

Hat er sich das freiwillig herbeigewünscht? Ich denke nicht! Hat er dadurch ein Mehr an Lebensqualität gewonnen? Ich denke nicht! Aber warum wird er dann bestraft mit einer lebenslangen Reduzierung seiner Rente?? 

KEINER sucht sich das Schicksal Erwerbsminderung aus. Daher gehören die Abschläge abgeschafft! Erwerbsminderungsrentner sind keine Rentner Zweiter Klasse! Sie haben sich oftmals jahrelang bis an die Leistungsgrenze angestrengt - auch um dieses Land nach vorne zu bringen. Daher empfinden sie diese Abschläge als persönliche Bestrafung.

Werte Frau Merkel, liebe Bundesregierung,
nehmen Sie sich dieser Ungerechtigkeit an und HANDELN Sie.
Thomas Seip, Hamburg



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