Jetzt gegen den kulturellen Völkermord an den Uigur*innen unterzeichnen!

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Wir fordern
Stopp dem kulturellen Völkermord an den Uigur*innen!

An den Uigur*innen in der chinesischen Provinz Xinjiang wird im Moment ein kultureller Völkermord von ungeheurem Ausmass verübt. Das Ziel ist die Auslöschung der uigurischen Kultur und die Umerziehung der muslimischen Volksgruppe.

Eine Million Uigur*innen werden nach Schätzungen in chinesischen Lagern festgehalten. Geheime Dokumente der chinesischen Regierung bestätigen die massiven Menschenrechtsverletzungen an der muslimischen Minderheit in Nordwestchina und offenbaren die schrecklichen Bedingungen in den Umerziehungslagern: Die Internierten werden beim Toilettengang, Schlafen und im Zwangsunterricht überwacht und bei angeblichem Fehlverhalten streng bestraft, etwa mit Nahrungsmittelentzug. Geflüchtete berichten zudem von regelmässiger Folter und Vergewaltigungen in den Lagern.

Die Dokumente der «China Cables» bestätigen, dass im Juni 2017 alleine in einer einzigen Woche 15'638 Uigur*innen festgenommen und in entsprechende Lager gesteckt wurden.

Auch ausserhalb der Lager werden Uigur*innen strengstens überwacht und in einer Datenbank erfasst. Zudem werden Angehörige der ethnischen Minderheit auch im Ausland bespitzelt und Verdächtige, die nach China zurückkehren, werden interniert.

Die Unterzeichnenden der Petition stellen sich gegen den kulturellen Völkermord und die massive Überwachung der Uigur*innen und stellen folgende Forderungen an den Bundesrat:

Die Bundesregierung  stellt sich öffentlich gegen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang, baut internationalen Druck auf und setzt sich für Sanktionen ein.Die Bundesregierung ruft Deutsche Unternehmen, die in Xinjiang tätig sind, zu umfassenden Sorgfaltsprüfungen auf und fordert die Unternehmen auf ihre Tätigkeit in besagter Region einzustellen, falls diese zur Unterdrückung der Uigur*innen beitragen.