Erweiterung der EU-VO über Tierarzneimittel auf Klassische Tierhomöopathen

Erweiterung der EU-VO über Tierarzneimittel auf Klassische Tierhomöopathen

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Bei 7.500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Antwort der Entscheidungsträger*in bekommen!

Jasmin-Martina Walker hat diese Petition an Bundesregierung und gestartet.

Wir fordern, dass der Behandlungsvorbehalt der Tierärzte in der EU-VO über Tierarzneimittel erweitert wird um den Beruf des Klassischen Tierhomöopathen, den es seit gut 30 Jahren in diesem Land gibt!  Nach der Neuregelung der EU-VO über Tierarzneimittel darf ab dem 28. Januar 2022 die Mehrheit der homöopathischen Einzelmittel, weder von nicht-approbierten Therapeuten als auch von Landwirten und privaten Tierhaltern mehr bei Tieren angewandt werden.

Vorausgesetzt, das Regelwerk zur neuen „EU-Bio-Verordnung“ wird im Bundesrat  am 17. September 2021, was zu erwarten ist, durchgewunken, dürfen ab Januar 2022 weder Landwirte ihre Tiere mehr mit Globuli versorgen noch private Tierhalter, es sein denn ein Tierarzt gibt dazu seine Zustimmung, wenn es sich um die Mehrheit der runf 5000 homöopathisch zur Verfügung stehenden Einzelmittel handelt. Für die Klassischen Tierhomöopathen bedeutet diese Neuregelung ein faktisches Berufsverbot. Weitere Infos unter: Link

Also, sowohl die tierhomöopathischen Kollegen, als auch Landwirte und Tierhalter im deutschsprachigen Raum (das sind allein im deutschsprachigen Raum 21 Millionen bei FB registrierte Frauen) sollten sich überlegen, wie sie ihr Veto im Bundesrat noch rechtzeitig vor dem 17. September platzieren! Ihr könnt Euch jetzt dieser Petition anschließen, um sicherstellen zu können, dass es auch in Zukunft wenigstens qualifizierte, (in unserem Fall mit Abschlussprüfungen) ganzheitlich ausgebildete, tierhomöopathische Ansprechpartner für die Landwirte und privaten Tierhalter weiter gibt.

Als Klassische Tierhomöopathin fordere ich die sofortige Integration des Berufs Klassischer Tierhomöopath neben den Behandlungsvorbehalt der Tierärzte in den Wortlaut der zu verabschiedenden Vorlage zur EU-Bio-Verordnung im deutschen Recht, und zwar bevor, die Regel am 17. September im Bundesrat durchgewunken wird.

Verkauft wird das völlig undurchdachte Konstrukt dieser Regelung unter der Überschrift: „EU-Bio-Verordnung“.

Also, nicht nur für die Landwirte ist das eine Katastrophe, auch für die privaten Tierhalter. Für die Klassischen Tierhomöopathen, bedeutet diese Regelung ein faktisches Berufsverbot, ohne bisher vorgesehene Übergangsregelung und Bestandsschutz der Praxen. Für die Landwirte bedeutet es, dass sowohl sie als auch die Tierhalter bei der Versorung ihrer Tiere in Zukunft auf kompetente und in einer mindestens fünfjährigen Ausbildung geschulte Ansprechpartner verzichten müssen.

Stattdessen werden sie allein auf die Tierärzte angewiesen sein, die selbst einräumen, dass es ihnen an einer ganzheitlichen Ausbildung zum Thema Tierhomöopathie mangelt: Link

Im tierärztlichen Bereich fehlt es nicht nur an einer fundierten tier-homöopathischen Ausbildung in den allermeisten Fällen. Es fehlt vor allem das ganzheitliche Grundverständnis, um überhaupt im Sinne des Organons arbeiten zu können. Das drückt sich auch in dem oben zitierten Artikel aus tierärztlicher Sicht rein sprachlich aus, indem im Text ausgeführt wird, dass Homöopathika aufgrund von Symptomen verordnet werden, die hier schulmedizinisch und in Bezug und im Kontext auf das Lebensmittelgesetz als Krankheit verstanden werden.

Richtig dagegen ist, dass aus einer tierhomöopathischen Sicht die Summe der Beschwerden, die der Patient individuell beschreibt und aufzeigt, den Gesamt-Zustand des Tieres auf den Ebenen Geist, Seele, Körper (das gilt auch für Tiere)  charakterisiert, wobei das Organon verlangt, dass eben dieser ganzheitliche individuelle Zustand ermittelt wird, um ein passendes Mittel aus den Naturreichen wählen zu können, was diesen individuellen Zustand in ähnlicher Weise spiegelt.

Die Schulmedizin hat per ihrer eigenen mechanistischen Wissenschafts-Definition Körper und Geist getrennt und kann so gar kein Gesamtbild erfassen!

Die meisten Tierärzte möchten auch gar keinen Bezug zur Tierhomöopathie haben, sonst hätte sich die Ausbildungssituation bereits seit langem geändert! Qualifizierte Angebote dazu hat es in der Vergangenheit aus den Reihen der Tierhomöopathie gegeben, die an politischer Opportunität gescheitert sind.

Also, schließt euch der Forderung an, dass diejenigen, die das auch gelernt haben, weiter tierhomöopathisch arbeiten dürfen und gleichwertig in den Behandlungsvorbehalt neben den Tierärzten integriert werden! Vielen Dank!

 

 

 

 

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