Bundesweite Wiedereröffnung der Yogastudios und Yogaschulen

Reasons for signing

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Anita Kanitz
Jan 29, 2021
„Gib niemals auf, für das zu kämpfen, was du tun willst. Mit etwas, wo Leidenschaft und Inspiration ist, kann man nicht falsch liegen.“
Ella Fitzgerald (Sängerin)

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“
Mary Anne Radmacher (Schriftstellerin)

"Wir bestehen darauf, dass es ein demokratisches Verfahren im Parlament dafür gibt, wie weit die Maßnahmen gegen die Pandemie gehen. Es ist ja auch nicht so, dass die Bundesregierung das bisher, ohne Kontrolle des Parlaments, so gut gemacht hätte. Sie hat den Sommer verpennt. Alle wussten, dass im Winter die Ansteckungsgefahr größer wird. Man hätte rechtzeitig Maßnahmen ergreifen müssen, zum Beispiel durch die Installation von Luftfiltern in Klassenzimmern. Das hätte eine Milliarde Euro gekostet. Das ist nichts im Vergleich, was für andere Maßnahmen ausgegeben wird. Man steckt Schüler in überfüllte Bussen und Bahnen – und überlegt nicht einmal, die Taktzeiten zu verkürzen, damit mehr Busse fahren können. Sammelunterkünfte für Geflüchtete oder Beschäftigte in der Fleischindustrie sind weiter Hotspots für Ansteckungen. Dabei haben wir Hotels, die leer stehen, und in denen man Menschen unterbringen könnte. All diese Dinge wurden nicht gemacht."
Linken-Chef Bernd Riexinger

"In den vergangenen Monaten wurde viel über den Umgang mit der Pandemie diskutiert. Dabei haben sich Abgründe aufgetan und Grenzen wurden überschritten, wie es vor Kurzem noch undenkbar war. Der Angriff auf den Bundestag durch Corona-Leugner und durchgedrehte Nazi-YouTuber, oder die völlige Rücksichtslosigkeit gegenüber älteren und erkrankten Menschen haben viele schockiert. Das kommt aber nicht aus dem Nichts.

Corona zeigt lediglich, wie kaputt unsere Gesellschaft schon vorher war – und auch welchen Anteil politisch Verantwortliche daran haben. Als der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, im April sagte, "wir retten möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären", war das nur die logische Fortsetzung einer Denke, die sich schon vor Corona in der Regierungspolitik etabliert hat.

Von der Entmenschlichung der Migrantinnen und Migranten, deren Abschiebung Bundesinnenminister Seehofer als sein Geburtstagsgeschenk gefeiert hat, ist der Schritt zur Absage an das Lebensrecht älterer und erkrankter Personen nicht groß. Das Schulterzucken, mit dem gerade gesellschaftliche Normen an den Nagel gehängt werden, mit dem auf Rücksicht oder Solidarität gepfiffen wird, ist beschämend. Aber warum sollte man von der Bevölkerung höhere menschliche und moralische Maßstäbe erwarten als von der Bundesregierung oder der Europäischen Kommission?"
Jan Korte, Die Linke

"Für die Forschung und Entwicklung der Impfstoffe und für den Ausbau der Produktionskapazitäten wurden enorme Steuermittel aufgewendet. Doch anstatt als Gegenleistung für öffentliche Fördergelder und Abnahmezusagen einen schnellen und massenhaften Zugang für alle kostengünstig zu sichern, knickt die Bundesregierung vor den Profitinteressen der Pharmalobby ein.
Nach den Epidemien SARS und MERS hat der europäische Pharmaindustrieverband den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, zu den Coronaviren zu forschen. Der Pharmaindustrie waren die Gewinnaussichten zu niedrig, das unternehmerische Risiko zu hoch. Mit staatlichen Fördergeldern und Abnahmezusagen haben Sie genau dieses Risiko in der Pandemie vollständig beseitigt.

Aber wo ist die Gegenleistung der Pharmaindustrie? Meine Damen und Herren, warum schöpfen Sie die rechtlichen Möglichkeiten nicht aus, die Sie sich selbst mit dem ersten Bevölkerungsschutzgesetz gegeben haben? Zwingen Sie die Impfstoffhersteller, Lizenzen zu vergeben, damit die Bekämpfung der Pandemie endlich Vorrang vor den Profitinteressen der Pharmaindustrie bekommt."
Achim Kessler, Sprecher Gesundheitspolitik, Die Linke
Mit der Schrotflinte in die Dunkelheit, so kann das bisherige Verhalten der Regierung gegenüber der Corona-Pandemie bezeichnet werden.
Bei einer Konferenz haben Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs eine Verlängerung des Lockdowns und weitere Maßnahmen vereinbart. Dabei mangelt es nicht nur an Daten und deren Aufarbeitung. An allen Ecken und Enden fehlt es an Professionalität. Jetzt kommen noch politische Spielchen dazu.
Es kam wie erwartet, der Lockdown wird nicht nur bis mindestens 14. Februar verlängert, sondern sogar verschärft. Was bei der Konferenz der Kanzlerin mit den Regierungschefs der Länder beschlossen wurde, ist keine leichte Kost: Schulen bis Ende des Monats dicht, private Zusammenkünfte nur noch alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes. Noch dazu soll in Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der Aufenthalt auf ein Umfeld von 15 Kilometern um den Wohnort reduziert werden.
Bund und Länder haben auf ihrem Corona-Gipfel am Dienstag eine Verlängerung des Lockdowns vorerst bis Mitte Februar und weitere Verschärfungen beschlossen. Gaststätten, Freizeiteinrichtungen und weite Teile des Einzelhandels bleiben demnach geschlossen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungsspitzen der Bundesländer beschlossen nach stundenlangen Gesprächen auch, dass in öffentlichen Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen medizinische Masken getragen werden müssen, dazu zählen FFP2- sowie OP-Masken. Mund-Nasen-Bedeckungen wie selbst genähte Stoffmasken sind dort damit nicht mehr erlaubt.


Das alles sind schmerzhafte Einschnitte in die bürgerlichen Freiheitsrechte, noch dazu verbunden mit immensen wirtschaftlichen Kollateralschäden. Vom Bildungsdesaster ganz zu schweigen – und wir sprechen hier wohlgemerkt von einer Industrienation, in der es ein Glücksfall ist, wenn der Schulunterricht tatsächlich mal auf digitalem Wege funktioniert und die Leitung nicht schon nach ein paar Minuten zusammenbricht.
Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht kritisiert die Auswahl der medizinischen Experten, die Bund und Länder vor den jüngsten Beschlüssen in der Corona-Krise beraten haben, als zu einseitig. "Die Experten waren handverlesen von der Kanzlerin. Damit war von vornherein klar, dass sie die Regierungslinie unterstützen und einen härteren Lockdown fordern", sagt sie in der neuen Folge des Podcasts "Die Wochentester" (Freitag, 22. Januar) des "Kölner Stadt-Anzeiger". "Wenn ich nur bestimmte Wissenschaftler einlade, bekomme ich natürlich die Expertise, die ich haben will. Warum bezieht die Politik nicht stärker unterschiedliche Experten ein?", fragt Wagenknecht.

Zudem fordert die linke Bundestagsabgeordnete, dass das Parlament und die Oppositionsparteien bei wichtigen Beschlüssen zu Corona-Maßnahmen außen vor gelassen würden. "Fundamentale Entscheidungen, um die es in der Corona-Krise geht, müssen natürlich in Parlamenten entschieden werden. Dafür haben wir ja die Demokratie. In der Corona-Krise sehen wir, dass elementare demokratische Prozesse nicht beachtet und einfach ausgehebelt werden. Das ist leider so."
Dazu kommt aber noch ein neues Problem, nämlich dass wir inzwischen weltweit beim Impfen die Rote Laterne tragen, bei inzwischen fast 60.000 Corona- Toten, davon starben 40.000 seit Oktober. Die Impfung wurde von der EU-Kommission und dem A-Team unserer Regierung versemmelt, sprechen wir es ruhig aus! Impfen war für viele der einzige Lichtblick am Ende des Tunnels und Ende November versprach Gesundheitsminister Spahn 100 Millionen Impfeinheiten von Biontech Pfizer, die dann spätestens ab Mitte Dezember zügig verimpft würden. Nichts all Schall und Rauch! Dann wurden große Hoffnungen auf den Impfstoff von AstraZeneca gesetzt, wo es denn unwürdigen Streit der EU und der deutschen Regierung um die Lieferung gab, ein beschämendes Kasperletheater während Tausende von Menschen qualvoll sterben und das Klinikpersonal und die Angehörigen am Ende der Kräfte und nur noch am Weinen sind. Obwohl diese erschütternden Berichte und Bilder in den Medien gezeigt werden, will unsere Regierung uns weismachen, sie hätte völlig richtig gehandelt. Da kann ich sagen, lieber kein Kommentar!
Hier die tragischen Fakten:
onatelanges Geizen und Zaudern Das Protokoll der
Impf-Katastrophe
Wie Merkel, Spahn und von der Leyen für ein Corona-Debakel sorgten!
Jetzt knallt‘s! Und zwar gewaltig! Die EU-Kommission und die Impfstoff-Hersteller liefern sich eine offene Feldschlacht um UNSEREN Impfstoff.

EU-Kommissionschefin fordert von AstraZeneca: „Die Hersteller müssen jetzt liefern!“ Der Hersteller kontert: Man sei der EU entgegen gekommen, doch die Bestellungen kamen zu spät. Der Streit auf offener Bühne macht klar: Keine Lösung in Sicht. Diese Eskalation zeigt klar: Bei den Verantwortlichen in der Kommission, die durch ihr monatelanges Geizen und Zaudern den Impfstoffmangel verursacht haben, liegen die Nerven blank!

Fällt jetzt das Lügen-Kartenhaus der EU-Kommission in sich zusammen?
Die Impfzentren in Europa stehen bereit - aber jetzt fehlt der Impfstoff. Pfizer hat seine Produktion gedrosselt und AstraZeneca kam mit der Schockerklärung, an die EU 60 Prozent weniger zu liefern als vereinbart.
Die EU liegt mit den Corona-Impfungen im internationalen Vergleich weit zurück. Nach anfänglichen Organisationsproblemen bei der Impfkampagne fehlt es jetzt an Impfstoff. Die EU-Kommission hatte Aufträge für rund zwei Milliarden Dosen bei acht Herstellern abgeschlossen. Aber liefern kann bislang nur BioNTech/Pfizer, und der US-Konzern hat seine Produktion Ende Januar vorübergehend gedrosselt. AstraZeneca wiederum will nur 40 Prozent der angekündigten Mengen im ersten Quartal liefern. Werden andere Staaten besser bedient als die EU oder hat sie die falschen Verträge abgeschlossen?
Von der Erfolgsgeschichte zum Debakel?

Die EU-Kommission hat bislang ihre zentrale Impfstoff-Beschaffung als große Erfolgsgeschichte gefeiert, die allen Mitgliedsländern gleichermaßen Zugang verschaffen würde. Auf die jüngsten Meldungen aber vom stockenden Nachschub reagiert Sprecher Eric Mamer defensiv: "Wir sind sehr aktiv in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den Unternehmen auf Basis der Verträge, die sie mit uns abgeschlossen haben. Die Frage ist, was alle Akteure tun können, um dem Prozess zum Erfolg zu verhelfen."

Am Montag fand ein Treffen des EU-Lenkungsgremiums mit AstraZeneca statt, um das Unternehmen an seine vertraglichen Verpflichtungen zu erinnern. Obwohl die Zulassung des Impfstoffs in der EU erst für Freitag erwartet wird, knüpfen sich daran hohe Erwartungen. Er ist preiswerter als die ersten Konkurrenzpräparate und leichter lagerbar. Das Unternehmen aber hatte am Freitag mitgeteilt, "die ursprünglichen Volumen werden geringer als erwartet", weil es Probleme bei einem Zulieferunternehmen gebe. Die EU hatte 400 Millionen Dosen bei AstraZeneca bestellt.
EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte nach dem Treffen, die Antworten des Unternehmens seien nicht zufriedenstellend: "Der neue Plan ist nicht akzeptabel. (...) Die EU hat die Entwicklung und Produktion des Impfstoffes (mit) vorfinanziert und will davon profitieren. (…) Die EU will die vorbestellten und vorfinanzierten Dosen, der Vertrag muss vollständig erfüllt werden." Und Brüssel wolle Transparenz bei allen Transaktionen: "Unternehmen müssen uns frühzeitig benachrichtigen, wenn sie Impfstoffe an Drittländer exportieren." Dahinter steht der Vorwurf, AstraZeneca würde an Großbritannien weiter liefern, die EU aber zu kurz kommen lassen.

Der Gesundheitsexperte der EVP im Europaparlament, Peter Liese, zweifelt an den Erklärungen von AstraZeneca: "Die dünne Rechtfertigung, es gebe Probleme in der europäischen Zulieferkette, aber nicht anderswo, ist nicht glaubwürdig, weil es kein Problem ist, den Impfstoff von Großbritannien auf den Kontinent zu bringen", erklärte Peter Liese. Er hoffe auf eine umgehende Lösung durch AstraZeneca.
Produktionsprobleme scheinen die Regel

Lieferengpässe gibt es auch bei Pfizer. Unternehmenssprecherin Marie-Lise Verschelden erklärte: "Um alle Nachfragen zu befriedigen (...), insbesondere von der EU-Kommission, mussten wir unsere Kapazitäten erhöhen. Das heißt, dass Abläufe geändert werden müssen und wir neue Zulieferer brauchen. Diese Veränderungen müssen genehmigt werden. Das rechtfertigt die Tatsache, dass wir etwas Verzögerung haben." Schon ab Februar soll die Produktion, so versichert Pfizer, verstärkt laufen.
Die italienische Regierung will jetzt Pfizer und AstraZeneca auf Einhaltung der geschlossenen Verträge verklagen: "Wir wollen diese Dosen haben, keine Entschädigung, es geht nicht um's Geld", sagte Außenminister Luigi di Maio. Italien erwarte Verzögerungen bei seiner Impfkampagne von bis zu zwei Monaten, erklärte Vizegesundheitsminister Pierpaolo Sileri am Wochenende gegenüber dem Sender RAI. Und Premier Guiseppe Conte klagt: Der Verstoß gegen die Verträge richte "enormen Schaden" an, in Italien und anderswo.

Auch der französische Europaminister Clément Beaune forderte Pfizer auf, "seine Verpflichtungen einzuhalten". Irland ist ebenso verärgert, weil die Impfpläne des Landes durch die Lieferkürzungen über den Haufen geworfen werden. Das gleiche gilt für Schweden, Norwegen und verschiedene osteuropäische Länder. Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, schlug daher auch einen scharfen Ton an: "Lieferverpflichtungen müssen eingehalten werden. (...) Wir werden alle Mittel prüfen, um eine schnelle Versorgung zu gewährleisten."

Was den Moderna-Impfstoff angeht, der in den USA entwickelt wurde, so soll ein Konsortium aus drei schweizerischen und anderen Pharmadienstleistern die Produktion für Europa unternehmen. Die Erfinder selbst haben noch nie einen Impfstoff in dieser Größenordnung hergestellt. Zu erwarten sind also auch dabei mögliche Produktionsprobleme und Lieferschwierigkeiten.
Druck ausüben, aber wie?

Das Problem ist, erklärt Gesundheitsexpertin Jutta Paulus, dass es mit der Entwicklung der Impfstoffe schneller gegangen sei als erwartet, die Unternehmen aber nicht die nötigen großen Kapazitäten für die Herstellung hätten. Bei den Impfstoffen auf Basis von MRNA (Pfizer, Moderna) gehe der Aufbau auch nicht so schnell: "Es sind neue komplexe Verfahren, es gibt strenge Richtlinien für die Herstellung und Beschäftigte müssen geschult werden."

Die Europaabgeordnete der Grünen sieht die Schuld für die Situation dabei nicht in Brüssel: "AstraZeneca soll dreistellige Millionenbeträge dafür bekommen haben, sofort und noch vor Zulassung zu produzieren. Wenn sie sich nicht an den Vertrag halten, ist das nicht Schuld der EU-Kommission." Man müsse sich fragen, warum Großbritannien weiter beliefert werde und die EU nicht.
Bei der Bewertung aber, wie man am besten gegen säumige Hersteller vorgehen solle, hätten die Abgeordneten ein paar Wissenslücken. Sie konnten inzwischen zwar die Verträge zwischen Kommission und Produzenten einsehen, die entscheidenden Passagen aber seien weiter geschwärzt, etwa bei Lieferfristen und Vertragsstrafen. Die Preise sind übrigens inzwischen dank einer belgischen Ministerin öffentlich geworden.

Grünen-Politikerin Paulus hält wenig vom Klageweg, denn was nütze ein Urteil in zwei bis drei Jahren. Besser sei es, die Lizenzen für die Impfstoffe zu öffentlichen Gütern zu erklären: "Es muss jetzt geteilte Lizenzen geben, denn die Impfstoffe sind mit öffentlichem Geld entwickelt worden." Es gebe Vorbilder, wie so etwas funktioniere, etwa als Indien und Südafrika bestimmte AIDS-Medikamente in eigene Produktion übernommen hätten. Ähnlich könne man nun in der Corona-Pandemie verfahren, so dass möglichst viele Hersteller gleichzeitig mit der Produktion der Impfstoffe beginnen könnten.

Dabei müssten die Erfinder entschädigt werden, es gehe hier nicht um "Enteignung". Haben so radikale Gedanken in Brüssel eine Chance? Aus Kommissionskreisen sei zu hören: Im Moment noch nicht, später sei es nicht ausgeschlossen. Auf jeden Fall habe die EU damit ein kräftiges Druckmittel in der Hand und könne mit der Keule zumindest winken, um die Pharmakonzerne zum Einlenken zu bewegen, soweit sie überhaupt ausreichende Mengen selbst produzieren könnten.
Aber nun die nächste Katastrophe: Der umkämpfte Impfstoff von AstraZeneca hat angeblich nur eine Wirksamkeit von 8 % bei über 65Jährigen.
Es war eine bittere Nachricht: Das "Handelsblatt" vermeldete am Dienstag, die Bundesregierung befürchte, dass der Impfstoff von Astrazeneca nur eine Wirksamkeit von acht Prozent bei den über 65-Jährigen haben könnte. Der Schutz vor einer Corona-Infektion wäre also viel zu gering für diese, von der Pandemie besonders bedrohte, Altersgruppe. Auch die "Bild"-Zeitung berichtete darüber und bezog sich auf Regierungskreise.
Aber auch noch eine weitere Katastrophenmeldung zu Biontech Pfizer kam aus Norwegen, Todesfälle in Großbritannien und Deutschland wurden ja bisher heruntergespielt.
ebenwirkungen der Impfstoffe
Todesfälle nach Corona-Impfung – Norwegen spricht eine deutliche Warnung aus!
Die Gesundheitsbehörde in Norwegen hat ihre Richtlinien für die Corona-Impfungen nach mehreren Todesfällen geändert. Der Fokus liegt auf bestimmten Personen.
Norwegen mahnt zur Vorsicht bei gebrechlichen alten Menschen. Möglicherweise verkraften sie die üblichen Nebenwirkungen nicht.

In Norwegen sind mehr als zwei Dutzend Menschen nach der Corona-Impfung gestorben.
Sie waren alle älter als 75 und hatten neben der Infektion mit Corona schwere Grunderkrankungen.
Biontech und Pfizer wollen Todesfälle in Norwegen nach Corona-Impfung untersuchen

Es gab auch einige Todesfälle, von denen noch nicht klar ist, ob sie in einem Zusammenhang mit der Impfung stehen. So sind nach Angaben der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ in Norwegen 33 Menschen wenige Tage nach ihrer ersten Covid-Impfung gestorben (Stand 18.01.2021); alle waren älter als 75, hatten schwere Grunderkrankungen und lebten in Pflegeheimen. Die norwegische Arzneibehörde ging auf Nummer sicher und rät jetzt zur Vorsicht bei sehr alten kranken Menschen. Für den leitenden Mediziner Sigurd Hortemo liegt der Verdacht nahe, dass einige sehr gebrechliche Menschen die üblichen Impfreaktionen wie Fieber und Übelkeit nicht verkraftet haben und gestorben sind, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Auch in Deutschland sind bereits Menschen nach einer Covid-19-Impfung gestorben. Das Paul-Ehrlich-Institut hält einen Zusammenhang aber für unwahrscheinlich und geht eher davon aus, dass diese Patientinnen und Patienten an ihren Grunderkrankungen gestorben sind. Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ vermeldet, sehen im Fall des Todes einer 90-jährigen Frau aus einem Seniorenheim im niedersächsischen Weyhe Rechtsmediziner die Impfung nicht als Ursache an.

In Deutschland sammelt das Paul-Ehrlich-Institut Berichte über Nebenwirkungen. Bis zum 10. Januar waren dort laut eigenen Angaben 325 Verdachtsfälle mit 913 unerwünschten Impfreaktionen eingegangen, bei 51 soll es sich um schwerwiegende handeln. Zu schweren Impfreaktionen können in sehr seltenen Fällen bei Menschen mit entsprechender Disposition auch anaphylaktische Schocks zählen. Dabei handelt es sich um eine massive allergische Reaktion, die zu Atemnot führen kann und sofort behandelt werden muss. In Großbritannien wurde unmittelbar nach dem Start des Impfens von zwei Fällen berichtet.
In den USA sorgt zudem der Tod eines 56 Jahre alten Arztes ohne Vorerkrankungen für Schlagzeilen. Laut Bericht der New York Times starb der Mediziner aus Miami 16 Tage nach der Impfung an einer Hirnblutung durch eine Immunthrombozytopenie. Dabei reduziert das Immunsystem die Anzahl der Blutplättchen. In einer Stellungnahme schrieb Pfizer, den Fall zu untersuchen, man glaube jedoch nicht, dass es eine „direkte Verbindung zum Vakzin“ gebe.
Noch nicht geklärt ist auch, ob Fälle von Faszialisparese (eine meist vorübergehende Lähmung von Gesichtsmuskeln) durch die Impfung verursacht wurden. Vereinzelt trat sie in den klinischen Studien von Biontech/Pfizer und Moderna auf, wurde aber jetzt auch in Israel beobachtet. 13 Berichte über Fazialisparese bei Geimpften sollen dort laut einem Artikel der „Times of Israel“ vorliegen. Stand 15. Januar haben in Israel fast 170.000 Menschen die zweite Spritze bekommen, die Erfahrungen der ersten 600 wurden bereits ausgewertet. Demnach berichteten 70 Prozent von Beschwerden, wie sie auch als häufige Nebenwirkungen in den Beipackzetteln beschrieben sind.
Ja, mit Impfstoffen kann man wirklich reich werden, da zählen ein paar Tote nicht oder doch?
Corona ist nicht nur eine Infektion, sondern längst auch ein Fall für Investoren und Aktienmärkte. Die Geldgeber von Biontech haben sich bereits geäußert: Die Zwillinge Thomas und Andreas Strüngmann wollen ihre Anteile auf gar keinen Fall verkaufen. Die beiden Investoren halten rund 50 Prozent an der Firma, die sie zu einem „voll integrierten Pharmakonzern“ ausbauen möchten. Nicht nur Vakzine will man künftig produzieren, sondern auch Mittel gegen Krebs oder gegen Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose. Die Pharmaindustrie steht vor einer Revolution.

Es soll nicht zynisch klingen, aber die Coronapandemie ist für die Biotech-Branche eine gigantische Chance. Im Großmaßstab lässt sich jetzt testen, wie leistungsfähig das neue mRNA-Verfahren ist: Menschen werden Bauanleitungen für Proteine gespritzt, die dann von den eigenen Körperzellen hergestellt werden, um die Immunabwehr zu aktivieren oder neu zu codieren. Das funktioniert bei Viren, aber auch bei Krebszellen.
Ohne Corona hätte man noch jahrelang mit eingeschränkten Mitteln und einer übersichtlichen Zahl an Probanden klinische Studien durchgeführt. Corona beschleunigt diese Forschung sozusagen auf „Lichtgeschwindigkeit“, wie die Biontech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci ihr Impfprojekt genannt haben. Biontech dürfte in diesem Jahr etwa eine Milliarde Menschen zwei Mal impfen, sodass hinterher ein riesiger Datensatz zur Verfügung steht, wie das mRNA-Verfahren konkret wirkt.

Dank Corona erlebt die mRNA-Technologie jetzt einen „massiven Durchbruch, der sich sonst vielleicht noch einige Jahre verzögert hätte“, sagt der Molekularbiologe Emanuel Wyler vom Max-Delbrück-Centrum. Für Krebspatienten oder Menschen mit Multiple Sklerose ist das eine gute Nachricht.

Allerdings gibt es auch eine Paradoxie: Auf lange Sicht ist nämlich keineswegs gesichert, dass der Biontech-Impfstoff die effizienteste Art ist, um Corona zu begegnen. Biontech ist jetzt am Start, weil die mRNA-Technologie schlicht am schnellsten war. Es dauerte nur etwa ein Wochenende, um die Bauanleitungen für die Botenstoffe zu programmieren – und schon konnte Biontech in die Produktion einsteigen und die klinischen Studien beginnen.
Der Biontech-Impfstoff wirkt zu 95 Prozent, wenn er zwei Mal gespritzt wird. Das ist grandios. Trotzdem hat der Impfstoff auch zwei allseits diskutierte Nachteile: Er kostet bis zu 17 Euro pro Dosis und ist damit sehr teuer. Außerdem muss das Vakzin bei minus 70 Grad gekühlt werden. Biontech hat zwar angekündigt, dass bis zum Sommer eine neue Variante entwickelt wird, die mit weniger Kälte auskommt.

Trotzdem ist klar: Für den globalen Süden ist Biontech völlig ungeeignet, schon weil meist die Kühlketten fehlen. Mittelfristig benötigt die Welt einen anderen Impfstoff – und er wird kommen. Momentan werden von rund 170 Forschergruppen mindestens sieben verschiedene Ansätze verfolgt, wie man gegen Corona immunisieren könnte.
Jedenfalls könnte sich im Rückblick erweisen, dass Biontech ein teurer Umweg war, um Corona zu bekämpfen. Dennoch ist es richtig, jetzt so viel wie möglich von diesem Impfstoff zu bestellen. Jedes Menschenleben ist kostbar, und momentan steht eben vor allem Biontech zur Verfügung. Zudem befeuern diese Milliarden eine Forschung, von denen noch viele Krebspatienten oder Menschen mit Autoimmunkrankheiten profitieren werden. Genau darauf setzen Investoren wie die Brüder Strüngmann.
Bei diesem ganzen Hin und Her hat man einen weiteren und angeblich sicheren Impfstoff völlig vergessen, die EU hat wohl danach gehandelt, entschuldigen Sie den Ausdruck, wer am lautesten brüllt, bekommt die Bestellung!
SARS-CoV-2: Impfstoff von Janssen könnte bereits nach der ersten Dosis schützen:
Leiden/Niederlande – Der Impfstoff Ad26.COV2.S des Herstellers Janssen (Johnson & Johnson) hat in einer Phase-1/2a-Studie bereits nach der ersten Dosis bei über 90 % der Teilnehmer neutralisierende Antikörper in höheren Konzentrationen erzeugt.

Wenn sich die jetzt im New England Journal of Medicine (2021: DOI: 10.1056/NEJMoa2034201) publizierten Ergebnisse in einer laufenden Phase-3-Studie bestätigen sollten, könnte der Impfstoff als erster zur Einmalgabe zugelassen werden.
Der Impfstoff Ad26.COV2.S benutzt wie die Impfstoffe der Universität Oxford und des Moskauer Gamaleja-Institut ein Adenovirus als Vektor, um das Gen nach der intramuskulären Injektion in die Muskelzellen zu transportieren. Zum Einsatz kommt der Serotyp 26, der auch in der zugelassenen Vakzine gegen das Ebolavirus verwendet wird und bereits mehr als 80.000-fach verimpft wurde. Die Viren sind mit einem Gen für das S-Protein von SARS-CoV-2 beladen. Die Sequenz stammt aus dem ersten klinischen Isolat, dessen Genom chinesische Forscher Anfang Januar veröffentlicht hatten.

Die klinischen Studien wurden am 22. Juli an 12 Zentren in Belgien und den USA begonnen. Zunächst wurden 402 jüngere Probanden (mittleres Alter 35,4 Jahre) 1- oder 2 Mal mit einer niedrigen oder hohen Dosis oder mit Placebo geimpft. Ab August wurden dann auch 403 ältere Personen (Durchschnittsalter 69,8 Jahre) in die Studie aufgenommen. Eine dritte Gruppe erhielt im November die erste der beiden Impfungen. Ergebnisse aus dieser Gruppe liegen noch nicht vor.

Das primäre Ziel jeder Phase-1-Studie ist der Nachweis der Sicherheit einer Behandlung, in der Phase 2 wird dann die optimale Dosis gesucht. Die Verträglichkeit des Impfstoffs scheint unproblematisch zu sein. Bei den meisten Patienten kam es nach der Impfung zwar zu Lokalreaktionen und bei einigen auch zu systemischen Reaktionen, die allerdings in den meisten Fällen milde ausfielen. Bei den Lokalreak­tionen handelte es sich zumeist um Schmerzen an der Einstichstelle. Jüngere Probanden scheinen hier empfindlicher zu sein als ältere. Das war auch bei den bereits zugelassenen Coronaimpfstoffen aufgefallen.

Bei den systemischen Reaktionen handelte es sich zumeist um Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Muskelschmerzen (Myalgien), von denen sich die Patienten jedoch innerhalb von 1 bis 2 Tagen erholten. Ein Fieber vom Grad 3 (39,0 bis 40,0 Grad) trat bei den jüngeren Patienten zu 5 % (niedrige Dosis) und 9 % (hohe Dosis) auf. Bei den älteren Patienten kam es nur unter der höheren Dosis bei 1 % der Patienten zu Fieber vom Grad 3. Insgesamt wurde nur 1 Patient wegen hohen Fiebers im Krankenhaus behandelt.

Beide Dosierungen erzielten eine starke Immunreaktion. Schon nach der ersten Dosis kam es bei mehr als 90 % der Studienteilnehmer zur Bildung von neutralisierenden Antikörpern gegen SARS-CoV-2. Der Anteil stieg bis zum Tag 57 auf 100 %. Dabei wurden auch bei älteren Teilnehmern hohe Antikörpertiter erzielt.
Die gute Immunantwort hat den Hersteller bewogen, in den Phase-3-Studien sowohl eine Einmal­impfung (ENSEMBLE) als auch eine Zweimalimpfung (ENSEMBLE 2) zu testen. Erst diese Studien werden zeigen, wie hoch die Schutzwirkung gegen eine Erkrankung ist.

Erste Ergebnisse der ENSEMBLE-Studie werden für Ende Januar erwartet. Bei einem günstigen Ausgang könnte noch im Februar eine Zulassung erfolgen. Sollte die erste Impfdosis nicht die erhoffte Schutz­wirkung erzielen, müssten wohl die Ergebnisse der ENSEMBLE 2-Studie mit 2 Impfdosen abgewartet werden. Schon jetzt hinkt der traditionelle Impfstoffhersteller hinter den „Neulingen“ Biontech und Moderna um fast 2 Monate hinterher.

Betroffen von einer Verzögerung wären in erster Linie die USA, die sich für 1 Milliarde US-Dollar Impfstoffe gesichert haben. Laut einem Bericht in der New York Times könnte der Hersteller die versprochenen 100 Millionen Impfstoffdosen auch bei einer raschen Zulassung erst bis Ende Juni vollständig liefern.

Ja, was zum A-Team der EU und der Regierung noch zu sagen ist:
„Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.“
Marie von Ebner-Eschenbach (Schriftstellerin)

Thanks for adding your voice.

Tanja von Preußen
Nov 21, 2020
Unter Einhaltung aller notwendigen Schutzmaßnahmen, sollten alle Einrichtungen gleich behandelt werden. Sollte selbstverständlich sein.

Thanks for adding your voice.

Katrin Vonderstein
Nov 14, 2020
Yoga, in meinem Fall Kundalini Yoga, hilft der Psyche. Er stärkt mental und physisch, gerade in einer Gruppe und gerade jetzt ist dieses Werkzeug besonders hilfreich. Ja, ich bin eine Kleinunternehmerin, die glücklich über jeden Euro ist. Aber sehe ich die Entwicklung bei den Menschen durch Einschränkung, dann sollte alles möglich gemacht werden, um innerhalb dieser Einschränkung zurechtzukommen.

Thanks for adding your voice.

Sylvia Kopplinger
Nov 4, 2020
Gerade in diesen unruhigen Zeiten Yoga gut ist, um die innere Balance zu halten, Innenschau zu halten und sich nicht von den äußeren Umständen entmutigen und verwirren zu lassen. Mit genügend Abstand und Hygienekonzept(was eh schon jedes Studio hat) gibt es keinen Grund für eine Schließung

Thanks for adding your voice.

Pia Dill-Ziesemer
Nov 3, 2020
dieser Wahnsinn ein Ende haben muss!

Thanks for adding your voice.

Rüdiger Tancke
Nov 2, 2020
Gerade jetzt brauchen wir Yoga

Thanks for adding your voice.

Stefanie la Roche, Dipl.-Psych.
Nov 2, 2020
Yoga gerade jetzt sehr viel Sinn macht, zur Gesundheitsförderung!

Thanks for adding your voice.

Tanja Howard
Nov 2, 2020
In der momentanen Situation Yoga sehr helfen kann, es sind Lehren die wir brauchen.

Thanks for adding your voice.

horst rieth
Nov 2, 2020
wäre ja noch schöner wenn sich teile der bevölkerung durch gesunde "ernährung" und "sport" einen vorteil bei einer möglichen infektion verschaffen würden.

Thanks for adding your voice.

Andreas Albrecht
Nov 2, 2020
Ich unterschreibe, weil man Yoga zwar selbst zu Hause praktizieren kann, aber andererseits nichts gegen Yogastudios oder Yogaschulen - wenn die AHA-Regeln weiterhin eingehalten werden - spricht.