Besteuerung des Verbrauchs von natürlichen Ressourcen

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 5.000.


Ich als Mensch bin schockiert, dass wir allgemein verfügbare Ressourcen unseres Lebensraumes zur Befriedigung unserer rein egozentrischen Bedürfnissen beliebig verschwenden können. Ich kann die Meere leer fischen, große Landflächen für Massentierhaltung oder Regenwald für monotone Agrarwirtschaft vernichten. Warum ist das so?

Das alles kann ich, weil gesellschaftlich meine privaten Bedürfnisse gesetzlich und rechtlich über das Bedürfnis der Bewahrung unseres Lebensraum gestellt werden. Doch wir brauchen diesen Lebensraum! Er braucht uns dagegen NICHT! 

Ich will mit dieser Petition erreichen, dass wir alle unser wirtschaftliches Handeln daran ausrichten, dass wir uns dieser Verantwortung bewusst werden und auch danach handeln.

Deshalb belohnt mein Vorschlag die schonende Nutzung von Ressourcen im gesamten Produktlebenszyklus und hemmt stark deren Verschwendung.

Schockiert es dich genauso, dann unterstütze mich.

Die wissenschaftliche Grundlage für den Ansatz speist sich u.a. aus den Kenntnissen von: „Die Grenzen des Wachstums“.
Die treibenden Wissenschaftler dahinter waren Donella, bzw. sind Dennis Meadows. Sie veröffentlichen ihre 1.Analyse zum „Fußabdruck“ der Menschheit bereits 1972 durch den Club of Rome. Sie entwickelten dafür verschiedene Szenarien, wie z.B. wie wirkt sich ein moderates oder stark steigendes Bevölkerungswachstum auf den Verbrauch der natürlichen Ressourcen der Erde aus. Für die Simulation dieser Szenarien erstellten sie das Modell: „World3“.
In ihrer letzten veröffentlichten Ausgabe von: „Die Grenzen des Wachstum - Das 30-Jahre-Update“ von 2003 konstatieren Sie, dass wir als Menschheit bald die Ressourcen von 1,5 Erden verbrauchen wird. Im Jahre 2008 war dieser Zustand erreicht: Die Erde braucht 1,5 Jahre zur vollständigen Regeneration ihre natürlichen Ressourcen, die wir als Menschheit innerhalb 1 Jahres verbrauchen (https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_LPR_2012_Kurzfassung.pdf)

Beispiele dafür sind der rückläufige Fisch- oder Regenwaldbestand.
Natürlich ist mir klar, dass es zu allen wissenschaftlichen Erkenntnisse Diskurse gibt. Aber die grundlegende Idee, verschiedene Möglichkeiten der Zukunft zu entwickeln, finde ich faszinierend. Denn haben wir als Menschen nicht dadurch erst die Motivation und den erforderlichen Weitblick, um schwierige Probleme aktiv anzugehen?
Genau dies soll die Petition ermöglichen, in dem sie unser wirtschaftliches Handeln zur Regeneration der natürlichen Ressourcen steuert.

Bild von Thomas Leuthard, https://flic.kr/p/9CEhwb, unter der Lizens: (CC BY 2.0), Alle Artikel wurden zuletzt am 5. August aufgerufen und können sich verändert haben.