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This petition was delivered to:
Petitionsstelle
Bundesrat
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Deutscher Bundestag

Verbot von Fracking

Update: 

Liebe Unterstützer: Langsam wird es ernst. Die Bundesregierung scheint jetzt in der finalen Phase zu sein, ein Gesetz im Bundestag einzubringen. Wir brauchen jetzt jede Stimme. Bitte helfen Sie mit, Fracking zu verhindern.

Sollte die Gesetzgebungsinitiative aktuell werden, werde ich die Petition auch dem Deutschen Bundesrat zukommen lassen, weil das Gesetz zur Regelung dieser Abbaumethode ein zustimmungspflichtiges Gesetz sein dürfte.

Euer

Thomas Isecke

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Um Gas zu fördern, welches in 1.000 bis 5.000 Meter großer Tiefe in Gesteinsschichten gebunden ist, wird ein Verfahren angewandt, welches gemeinhin Fracking genannt wird. Dabei wird ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien unter großem Druck in diese Gesteinsschichten verbracht. Diese zerbersten durch den Druck und der Wirkung der Chemikalien und geben Gase frei. Die Risiken bestehen darin, dass durch die Zerstörung der unterirdischen Gesteinsschichten möglicherweise Erdbeben ausgelöst werden könnten, durch die Chemikalien möglicherweise unser Trinkwasser geschädigt wird und weiterhin Methangase freigesetzt werden, die die Atmosphäre zusätlich schädigen. Neueste Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass ca. 9 % des Methangases, welches freigesetzt wird, in die Atmosphäre eingehen. Methangas ist ein wesentlich schlimmerer Treibhausproduzent für diese Welt als Kohledioxid.

Die großen Firmen, welche das Fracking betreiben wollen, halten die Liste mit den Chemikalien geheim. Viele dieser Chemikalien, so ist jedoch bekannt, sind hochtoxisch. Einige von ihnen können das Erbgut verändern. Unter den Giften ist auch Benzol, Tuluol und Formaldehyd. Sehr oft wird der Flüssigkeit auch ein nicht unerheblicher Anteil an Diesel beigemischt. Ein Teil der Flüssigkeit wird mit dem sog. Lagerstättenwasser (das ist Wasser, welches in den Tiefen in unterschiedlicher Menge vorkommt) und dem gelösten Gas wieder hochgepumpt. Die hochgepumpten Flüssigkeiten sind zum Teil radioaktiv verseucht, weil in den großen Tiefen auch radioaktive Substanzen vorkommen. Ein großer Teil des Frackfluids verbleibt in der Erde. 

Die zum Teil hochtoxischen und radioaktiv verseuchten Flüssigkeiten werden, wenn sie nicht mehr gebracht werden können in Deutschland in der Erde verpresst. Für diesen Vorgang benötigt der Betreiber der Gasförderungsanlage bis heute noch nicht einmal eine Umweltverträglichkeitsprüfung. 

Das heißt, dass für jede größere Solaranlage oder jedes kommerzielle Windrad eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss, während zum Teil hochgiftige und verstrahlte Flüssigkeien einfach so in das Erdreich verpresst werden dürfen, ohne zu wissen, welche Wege das Wasser in diesen Tiefen nimmt.

Bislang kann niemand garantieren, dass die giftigen Chemikalien nicht in das Trinkwasser gelangen. Bislang gibt es keine Erkenntnisse, welche Langzeitschäden es durch Fracking gibt. Bislang kann niemand sagen, wie sich die Kontamination des Trinkwassers ausbreitet. Millionen und Abermillionen Liter wertvollen Süßwassers wird untrinkbar gemacht.

Die Profite sollen hier in den Topf der Firmen fließen, während die Risiken beim Bürger hängen bleiben, der möglicherweise eine verwüstete Umwelt hinterlassen bekommt und/oder unter evtl. steigenden Wasserpreisen leiden muss.

Im Namen unserer Zukunft und der Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder wollen wir das Fracking verbieten. Die Risiken sind schlicht zu hoch.

Hier ist ein Link, in dem Fracking und die Risiken hierzu erläutert werden:

http://www.youtube.com/watch?v=qd7NatBfpE4

Für Menschen, denen das zu politisch angehaucht ist:

http://blog.br.de/report-muenchen/2011/4438/die-deutsche-regierung-und-die-fracking-lobby.html

Update: 

Liebe Unterstützer: Langsam wird es ernst. Die Bundesregierung scheint jetzt in der finalen Phase zu sein, ein Gesetz im Bundestag einzubringen. Wir brauchen jetzt jede Stimme. Bitte helfen Sie mit, Fracking zu verhindern.

Sollte die Gesetzgebungsinitiative aktuell werden, werde ich die Petition auch dem Deutschen Bundesrat zukommen lassen, weil das Gesetz zur Regelung dieser Abbaumethode ein zustimmungspflichtiges Gesetz sein dürfte.

Euer

Thomas Isecke

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Letter to
Petitionsstelle Bundesrat
Platz der Republik 1, 11011 Berlin Deutscher Bundestag
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass das Verfahren, um unkonventionelles Erdgas zu fördern, welches im allgemeinen "Fracking" genannt wird, verboten wird. Die Risiken dieser Technologie übersteigen derzeit den Nutzen.