Petition richtet sich an Bundesrat Schweiz und an 3 mehr

Der Wolf soll "streng geschützt" bleiben!

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Um was es geht:

Der Schutzstatus des Wolfs in der Berner Konvention soll von "streng geschützt" auf "geschützt" zurückgestuft werden. Damit könnte der Wolf gleich behandelt werden wie etwa der Luchs oder der Steinbock. Dies schlägt der Bundesrat vor. 

Er entspricht damit einem Wunsch der Umweltkommission des Ständerats von Anfang Jahr. Diese verlangte von der Landesregierung, sich auf internationaler Ebene für eine Rückstufung des Schutzstatus des Wolfs einzusetzen.

Das Eidg. Umweltdepartement (UVEK) wurde nun beauftragt, dem Europarat den entsprechenden Antrag bis Ende Juli 2018 einzureichen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Ein gleiches Begehren der Schweiz hatte der Ständige Ausschuss der Berner Konvention 2006 bereits einmal abgelehnt.

Eine weitergehende Forderung des Kantons Wallis, dass die Berner Konvention über wildlebende Pflanzen und Tiere gekündigt wird und der Wolf das ganze Jahr über gejagt werden darf, fand im Parlament bisher keine Mehrheit. Während der Nationalrat die Standesinitiative annahm, lehnte sie der Ständerat ab.

Weitere Diskussionen programmiert

Auch weitere Regeln zur Jagd dürften in den kommenden Monaten unter der Bundeshauskuppel zu reden geben. Der Bundesrat will den Schutz von Wolf, Schwan und anderer geschützter Tierarten lockern.

Er schlägt in der ebenfalls am Mittwoch verabschiedeten Botschaft zur Teilrevision des Jagdgesetzes vor, dass der Tierbestand dezimiert werden darf, sofern die Wildtiere trotz Präventionsmassnahmen grossen Schaden anrichten oder Menschen gefährden.

Damit hält die Landesregierung an ihren Plänen fest, obwohl es in der Vernehmlassung von verschiedener Seite teilweise massive Kritik gegeben hatte. Umweltschutzorganisation und die Linke lehnen die neuen Regelungen grundsätzlich ab; für die SVP, die Wolfsgegner, die Bauern und den Kanton Wallis stimmt die Stossrichtung, doch die Vorlage geht ihnen zu wenig weit.

 

Unsere Meinung:

Es ist nur ein kleiner Schritt; ein kleiner Schritt in die falsche Richtung! Die Schweiz sollte als Vorbild gegenüber den anderen Ländern zum Thema Artenschutz/Artenvielfalt stehen. Nicht ohne Grund heisst die Konvention "Berner-Konvention". Leider vergessen viele Menschen die dem Wolf nicht gut "gesonnen" sind, dass dieser Vorgang nicht nur den Wolf, sondern auch viele weitere Arten wie der Höckerschwan oder der Biber zum Beispiel, betreffen wird. Wir Schweizer Bürger sollten langsam aber sicher erwachen und den Tieren die bei uns Leben viel mehr respekt und ehrfurcht "zollen". Entscheide wie jene, sollten nicht auf Rücksicht der Politik getroffen werden, sondern auf Rücksicht der Natur. Im Jahr 2017 gab es Weltweit leider zuviele negative Entscheidungen die unserer Umwelt schaden werden...

 

Der Wolf

Für die wenige Wölfe in der Schweiz würde sich dies ändern:

- Schutzstatus wird von "streng geschützt" auf "geschützt" herabgestuft.

- Rudelregulationsmassnahmen können schon bevor es zu "Schäden"kommt, getroffen werden.

- Der jeweilige Kanton darf dies selber Entscheiden ohne direkte zustimmung vom     Bund.

 

Die Kehrseite der Medaille

 

- Es ist nirgents erwiesen das Rudelregulation Schäden mindern.

- Der Entscheid ist wie Öl ins Feuer zu giessen; Beispiel Augstbord....Jetzt wo die meisten Schäfer den Herdenschutz umsetzten, wird von der Politik signalisiert, "Bald können wir auch regulieren, ohne Schäden zu haben". Dies könnte evt. einen falschen Eindruck hinterlassen und den einen oder anderen Nutztierhalter veranlassen den Herdenschutz wieder "runter zu fahren".

- Es mag ja sein, das dies beim einen oder anderen Kanton gut und seriös gehandhabt wird. Aber es gibt gewisse Kantone, bei denen sehen wir jetzt schon zu viel Handlungsspielraum, der sich negativ auswirken wird.

- Es ist traurig in einem der fortgeschrittesten Ländern der Welt zu leben, dabei jedoch festzustellen das der Informationsfluss über den Wolf irgentwo zwischen Mittelalter und "Rotchäppchen" stehen geblieben ist. Wir wünschen uns vom Bund und den einzelnen Kantonen viel mehr Prävention zum Wolf. So das "Hetztieraden" gewisser Politiker unterbunden werden und den Bewohnern Angst und Unsicherheit genommen wird.

- Im Allgemeinen wird zum Thema Tierschutz viel zu wenig gemacht. Wie man etwa in letzter Zeit über die Medien mitbekommen hat. Es braucht strengere Strafen und Regeln was dies betrifft. Ämter sollten viel schneller eingreifen und sich nicht einschüchtern lassen. Auch die altbekannte "Vätterliwirtschaft" muss auf die Seite gelegt werden. Wer Regeln und Gesetze nicht einhält, muss die Konzequenz zuspüren bekommen, egal ob man sich kennt oder nicht. Es ist euer Job!!!

- Die Tourismusbranche wird solche Entscheide zu spüren bekommen und das negativ! Schon jetzt haben viele Gemeinde Probleme überhaubt ihr Skigebiet zu erhalten, vergiss die Hotels und Gastronomie. Anstatt die Change zu packen und die Natur als Anziehungspunkt walten zu lassen, wird langsam aber sicher ein Loch gebuddelt, um das Image zu vergraben. Der Wolf hat potential Job/Tourismustechnisch gesehen. (siehe zum Beispiel Ausstellung zum Wolf im Kanton Freiburg, mit über 66'000 Besuchern!)

- Der Wolf ist ein heimisches Tier! Auch er soll das Recht haben hier zu leben. Da wir Menschen uns gerne über alles stellen, sind wir auch in der Position Verantwortung zu übernehmen und eine Möglichkeit zu finden mit Predatoren in Koexistenz zu leben.

 

Wenn auch du dieser Meinung bist, Unterschreibe!

Wir danken euch für eure Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Petition wird versendet an:
  • Bundesrat Schweiz
  • Nationalrat
  • Ständerrat
  • Berner Konvention

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