Heben Sie die therapeutische- und gerichtliche Zustimmungspflicht bei Trans*Personen auf

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Personen die sich nicht mit ihrem Geburtsgeschlecht und der damit verbundenen Geschlechtsidentität identifizieren können, sich deshalb als trans* bezeichnen und eine Änderung ihres Personenstandes, eine Hormontherapie und vielleicht auch geschlechtsangleichende Operationen durchführen möchten sind vom deutschen Gesetz her zur Teilnahme an einer Psychotherapie verpflichtet. Der Psychotherapeut soll bestätigen ob sein Klient wirklich trans* ist oder nicht. Das alleinige Wort der Trans*Person zu seiner Geschlechtsidentität hat kein rechtliches Gewicht. Sollte der Psychotherapeut die Transidentität des Klienten bestätigen hat die Trans*Person die Möglichkeit neben einer Hormontherapie und einer geschlechtsangleichenden Operation noch die Möglichkeit seinen Personenstand, also den Geschlechtseintrag in seinen offiziellen Dokumenten wie zum Beispiel dem Personalausweis, an sein gewünschtes Geschlecht anpassen zu lassen. Vorher muss die Trans*Person aber noch vor Gericht ihre Absicht zur Änderung seines Geschlechtseintrages erklären. Erst nach der gerichtlichen Bewilligung des Gerichts zur Änderung des Geschlechtseintrags kann die Trans*Person dies durchführen lassen.

Wer nicht mindestens 18 Jahre alt ist hat in dieser wie auch in vielen anderen Bereichen des Lebens schlechte Karten. Er kann diese Schritte nur dann durchführen wenn seine Eltern ihre Erlaubnis dazu geben. Der Wille der Trans*Person hat fälschlicherweise keine rechtliche Relevanz. Sollte der Wille der Trans*Person in diesem Fall doch gehört werden können die Eltern ihre Zustimmung verweigern und das ganze Verfahren und somit auch das Glück der Trans*Person zu nichte machen. Meiner Ansicht nach unterstellen diese Schritte der Trans*Person sich seiner Geschlechtsidentität und den Folgen einer rechtlichen wie auch körperlichen Änderung nicht bewusst zu sein. Der Gesetzgeber und alle in dieser Sache an ihn gebundenen Institutionen bevormunden mit den bestehenden Gesetzen jede Trans*Person und behindert sie in der Verwirklichung seiner selbst. Das interessiert aber bedauerlicherweise weder rechtlich noch gesellschaftlich.

Ich fordere vom Gesetzgeber eine Änderung der Gesetze zur Personenstandsänderung und zur körperlichen Geschlechtsangleichung. Nur so wird den Trans*Personen in Deutschland der Respekt gezollt den sie wie jeder andere auch verdienen.

Also unterschreibt fleißig diese Petition und zeigt dem Gesetzgeber dass ihr mit den bestehenden Gesetzen nicht einverstanden seid und eine Änderung dieser unter Einbeziehung aller hier aufgeführten Forderungen fordert.

Vielen Dank für eure Unterstützung 

Euer Shannon