Bruch mit den rechtslastigen und militaristischen Traditionen der Garnisonkirche Potsdam

Reasons for signing

See why other supporters are signing, why this petition is important to them, and share your reason for signing (this will mean a lot to the starter of the petition).

Thanks for adding your voice.

Christian Kopp
1 year ago
Christian Kopp, Historiker, Berlin Postkolonial e.V.

Thanks for adding your voice.

Wolfgang Steuer
1 year ago
Frieden verträgt keine Militärkirche - die ja schon als solche ein unerträglicher Widerspruch in sich ist!

Thanks for adding your voice.

Ferdinand Kerstiens
1 year ago
Der Wiederaufbau der Garnisonskirche erinnert an unheilvolle Allianzen. Deswegen ist ein deutlicher Kontrapunkt zu setzen,

Thanks for adding your voice.

Pamela Kaeßner
1 year ago
Ich unterschreibe für einen Bruch mit den rechtslastigen und militaristischen Traditionen der Garnisonkirche Potsdam bei deren Wiederaufbau! Ich unterschreibe für den Verzicht auf eine Nachbildung des historischen Waffenschmucks um symbolischen Abstand zu schaffen zu einem Identifikationsort des preußischen Militarismus, des Rechtsradikalismus der Weimarer Zeit und des Nationalsozialismus. An diesem Ort darf es nicht wieder zu einer Ästhetisierung und Verherrlichung von Kriegsgerät kommen, auch nicht in historisch verbrämter Form. Ich unterschreibe für eine andere Trägerschaft beim Wiederaufbau: Statt Repräsentant*innen aus Politik und Militär sollen zivilgesellschaftliche Initiativen einbezogen werden, die sich für Menschenrechte einsetzen sowie gegen Militarismus und Verbrechen gegen die Menschlichkeit – wie etwa Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Aktion Sühnezeichen- Friedensdienste, Ohne Rüstung Leben oder die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner.

Thanks for adding your voice.

Ingrid Enkelmann
1 year ago
... weil ich strikt gegen eine Rückkehr zum preußischen Pickelhauben-Militarismus bin - auch wenn er durch den sog. Wiederaufbau eines Symbols der Machtergreifung der Nationalsozialisten durch die Hintertür hereinkommt.
Schließlich fand am 21. März 1933 in der Garnisonkirche der Festakt zur konstituierenden Sitzung des Reichstages statt, der kurzfristig dorthin verlegt wurde, weil er im Reichstagsgebäude infolge des Reichstagsbrandes nicht stattfinden konnte.
Ein Narr, der das verlogene Geschwafel der Befürworter von Versöhnungs- und Bildungstralala ernst nimmt - die Vorgeschichte dieses rückwärts gewandten Unternehmens zeigt eineindeutig, welche Absicht dahintersteckt.
Außerdem warne ich davor, wieder erstarkenden, revisionistischen Kräften, die im politischen Leben fußfassen wollen, einen Platz und die Gelegenheit für öffentliche Auftritte aus Staatsmitteln zu schaffen. Das hat mit Kirche nichts zu tun und wenn die der Meinung ist, sie braucht unbedingt ein neues Gebetshaus, dann soll sie das gefälligst mit eigenem Geld und an einem unbelasteten Ort bauen!

Thanks for adding your voice.

M. Scheiding
1 year ago
Es ist erschreckend, ansehen zu müssen, wieviele honorige Persönlichkeiten hinter dieser Petition stehen.
Warum ist das meines Erachtens nach erschreckend? Weil nicht die "Garnisionskirche" wiederaufgebaut werden soll, sondern DIE Versöhnungskirche, als die sie mal erbaut wurde.

Die zwischenzeitliche Mit- oder Umnutzung als "Garnisionskirche", einhergehend mit der m.E. nach unguten Umbenennung, ist als eine geschichtliche Epoche zu betrachten, die uns vom Wiederaufbau der Potsdamer Versöhnungskirche nicht abhalten sollte.

Zum Update:
Wer Glocken zum Schweigen bringt, ist vom Frieden weit entfernt.

Thanks for adding your voice.

Dorothea Kröll
1 year ago
ich die rückwärtsgewandten, offen reaktionären Tendenzen im Städtebau für gefährlich halte: sie sind fördern die Verherrlichung militaristischer, rechtsnationaler Strömungen in unserer Gesellschaft. Kirche, Magistrate, politisch Verantwortliche im Allgemeinen verschließen die Augen vordem rückwärtsgewandten Weltbild der InitiatiorInnen und lassen der Geschichtsklitterung freien Lauf ( Frankfurter Altstadt, Berliner Schloss, Garnisonkriche Postdam, u.a.m)

Thanks for adding your voice.

Ute Herrmann
1 year ago
Vielen Dank für diese Petition!
Die Mehrheit der Potsdamer will sie nicht und die Rechtsradikalen freuen sich schon auf internationaler Ebene auf den Walfahrtsort, der nach meinem Wissen leider wieder federführend aus Bd90/Grüne erwachsen ist.

Wenn, wie gefordert, die öffentlichen MIttel für den Bau gestrichen würden, wäre dieses ganze militärische Prunkwerk wohl sowieso gestorben. Sperrt die Steuergelder für diesen Schandfleck deutscher Geschichte!

Thanks for adding your voice.

Dr. Anja Baumhoff
1 year ago
Weil ich mir eine Architektur wünsche, die in die Zukunft weist.

Thanks for adding your voice.

Harald Wandel
1 year ago
...sich der Wortlaut der Petition weitestgehend mit meinem historischen Wissen deckt.