Corona-Beihilfen für Shut-Down-betroffene Dienstleister

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Aufgrund der Corona-Krise sind zahlreiche Dienstleistungs-Betriebe durch die Corona-Verordnungen zur Schließung gezwungen und somit ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Während ab dem 20.4.20 Einzelhandelsgeschäfte und ab dem 4.5.20 auch Friseure wieder öffnen dürfen, sind Kosmetikinstitute, Gastronomie, Hotelerie und die Veranstaltungsbranche weiterhin von der Schließung betroffen.

Die meisten Betriebe verfügen über keinen oder nur einen geringen finanziellen Puffer und fallen bei den bisherigen Kreditprogrammen der KfW etc. durch das Raster bzw. können diese nicht zurückzahlen.

Der Schuldenberg wächst, je länger die staatliche Schließung dauert. Nach der Wiedereröffnung ist mit weiteren Einbußen zu rechnen, denn bei den obengenannten Branchen geht es um sozialen Konsum, d.h. Konsum, bei dem andere Menschen involviert sind. Die einmal verlorenen Einnahmen können nicht nachgeholt werden, die Kosmetikliege oder der Restauranttisch, die heute leer bleibt, kann morgen nicht doppelt belegt werden.

Die Leidtragenden sind bei der Schließung der Kosmetikbetriebe im Übrigen hauptsächlich Frauen, die einen Großteil der Branche ausmachen und oft ihre Institute mit viel Engagement zusätzlich zu Familie aufgebaut haben oder als Angestellte trotz geringem Lohn mit Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen.

Ich fordere daher dringend:

Finanzielle Unterstützung in Form von Beihilfen zur Behebung von Schäden durch außergewöhnliche Ereignisse oder einen Rettungsschirm für Unternehmen, die einer coronabedingten Zwangsschließung unterliegen (z.B. analog zum Rettungsschirm für Zahnärzte & Heilmittelerbringer).