Lasst uns spielen!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.


Kultursalon Guckloch.
https://kultursalon-guckloch.at

Lasst uns spielen! Kultur im Puff. Wir brauchen Eure Unterstützung.

Wir haben die Schlüssel zu einer Bühne und wir haben Künstlerinnen und Künstler, die auf ihr spielen wollen. In ungewöhnlichem Rahmen: Einer Peep Show, mit Drehpodest, rundherum 9 Kabinen, in denen jeweils zwei Menschen über ein verspiegltes Guckloch auf die Bühne schauen.

Die Location ist corona-konform, die haben wir. Was wir nicht haben: Eine Genehmigung, sie zu bespielen. Und damit einen Testballon: Wie ernst gemeint sind die politischen Bekenntnisse zu Kunst und Kultur der letzten Tage? Oder sind sie doch bloß heiße Luft?

Was wir planen, ist eine Art Kultur-Laufhaus: MusikerInnen, KabarettistInnen, SchauspielerInnen oder AutorInnen, die das Puff einen Abend lang unplugged bespielen. Nach 15 Minuten wechselt das Publikum, das aus max. 18 Personen besteht. Folgende Künstler haben bislang ihr Interesse bekundet, aufzutreten: Franzobel, Maxi Blaha, Doris Knecht, Bryan Benner, Alicia Edelweiss, Sir Tralala, Maria Bill, Birgit Denk etc.

Die Räumlichkeiten sind klein, aber sie böten dem Publikum die Möglichkeit, Performances in intimem Rahmen zu sehen und Künstlerinnen und Künstlern die Chance, aufzutreten. Der Eintritt erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden – unsere Preisempfehlung: Puff-Preise. Pro Minute 1 Euro. Ein Teil der Einnahmen wird an die Vereine Sophie und LEFÖ/TAMPEP zur Unterstützung von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern gespendet, den Rest – abzüglich sehr geringer Fixkosten - bekommen die KünstlerInnen.

Warum ist das wichtig?

Der Gedanke an Wochen und Monate ohne Konzerte und Live-Auftritte ist traurig. Trostlos. Ein Alltag ohne Höhepunkte. Deswegen wollen wir eine kleine Möglichkeit auftun. Ein kleines Glitzern für Kulturschaffende und Publikum in diese ereignislose, kulturlose Episode bringen, die die nächsten Wochen und Monate vor uns liegt. Und das alles an einem Ort, der mehr Höhepunkte erlebt hat, als Burgtheater und Stadthalle zusammen.

In Zeiten der Corona wird die Peep-Show upgegradet: Das Laufhaus ist jetzt ein Kultur-Salon und die Wichs-Kabine ist die Mittelloge.

Worum es nun geht:

Bis 30. Juni herrscht in Österreich ein Betretungsverbot für Prostitutionsbetriebe – unabhängig davon, ob darin Prostitution oder Kultur betrieben wird. Wir brauchen dazu eine Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsministeriums. Und wir brauchen die schnell, weil: Wir haben die Schlüssel zu einer Bühne und wir haben Künstlerinnen und Künstler, die auf ihr spielen wollen. Was wir noch haben, ist: Nur begrenzt Zeit. Jeder Tag, der verstreicht, ist ein Tag, an dem das Publikum um Auftritte und Kunstschaffende um ein Einkommen umfallen.

Deine Unterschrift für den Kultursalon Guckloch? Bitte hier entlang!