Erfolg

Indizierung von "Jung Brutal Gutaussehend 3" durch die BpJM

Diese Petition war mit 43 Unterstützer/innen erfolgreich!


Ich und die Unterstützer fordern:
Das Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" der Band "Kollegah und Farid Bang" sollte unbedingt von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert werden. Da dies nur auf Antrag durch zulässige Stellen erfolgen kann, sollte hier das "Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend", mit seiner Vorsitzenden "Frau Dr. Franziska Giffey" dies umgehend beantragen.

Begründung:
Das Album folgt weiter dem Schema der Gewaltverherrlichung, Diskriminierung, Homophobie, Herabwürdigung von Frauen und Antisemitismus unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit. 
Bereits die ersten Alben der Trilogie wurden wurden 2012, und 2014 durch die BPjM indiziert. 

Bislang scheint aber keiner der Verantwortlichen einen entsprechenden Antrag gestellt zu haben.
Siehe dazu auch: https://www.bild.de/unterhaltung/musik/farid-bang/echo-nominierung-trotz-hass-zeilen-55238930.bild.html

Nun gab es in den letzten Tagen/Wochen eine breite Diskussion im Rahmen der Echo Verleihung darüber ob diese Künstler zum Echo zugelassen werden sollen. Der Ethik-Beirat der Echo-Verleihung hat sich trotz Textpassagen wie im Titel '0815' - 'Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen' der über 6 Millionen ermordeter Juden und deren Angehörigen und Nachfahren verhöhnt, nicht überwinden können die beiden "Künstler" von der Verleihung auszuschließen. 
Mit dem Ergebnis das Sie einen Echo erhielten, während in Israel Holocaust-Gedenktag Jom haSho’a war. Perverser geht es kaum noch.

Dies ist eine absolute Schande für Deutschland und den Werten seiner Verfassung.
Der erste Artikel unseres Grundgesetzes und damit der wichtigste lautet:
"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Wenn man sich die Texte des Albums "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" durchliest, kann man sich nur fragen warum noch keine der betreffenden Stellen einen Antrag auf Indizierung bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gestellt hat. Vor allem da die Band bei der BPjM kein unbeschriebenes Blatt ist.
Insbesondere durch die Echo-Nominierung wird den meist jugendlichen Hörern der Eindruck vermittelt, das es in Deutschland in Ordnung ist offensichtlich Gewalt, Sexsimus, Homophobie, Frauenverachtung, Judenfeindlichkeit offen zur Schau zustellen, das die künstlerische Freiheit allem Anschein nach mehr zählt als der erste Artikel unserer Verfassung/Grundgesetz. 
Was einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das die Hemmschwelle für offenen Antisemitismus, insbesondere unter jugendlichen so weit gesunken ist. 

Es ist nicht die Aufgabe der in Deutschland lebenden jüdischen Gemeinde sich zu empören, es ist die Aufgabe unserer Gesellschaft, Aufgabe der normalen Bürger den Jüdinnen und Juden in Deutschland klar zu zeigen das nicht alle Deutsche die Verbrechen an den Juden vergessen habe. 
Ich möchte hiermit auch ein Zeichen setzen, das es Abseits von Politikern, Künstlern und anderen Öffentlichen Personen noch ganz normale Menschen in Deutschland gibt, denen es nicht Scheiß-Egal ist wenn gegen Juden offen oder als Israel-Kritik getarnt gehetzt wird.






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