Für den Erhalt der Abschichtung und der Wertigkeit der mündlichen Prüfung - Jura NRW

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Als Vertreter der juristischen Fachschaften Nordrhein-Westfalens (Münster, Bonn, Düsseldorf, Bochum, Bielefeld, Köln) sprechen wir uns für den Erhalt der Abschichtungsmöglichkeit, sowie zur Beibehaltung der Wertung der Mündlichen Prüfung im Rahmen der staatlichen Pflichtfachprüfung aus. Im Vorlauf zur Justizministerkonferenz am 09. November 2017 ist es uns ein besonderes Anliegen, den Jurastudierenden Nordrhein-Westfalens eine Stimme zu geben und eine Sensibilisierung für relevante Themen zu schaffen.


1. Mündliche Prüfung:

 

Mündliche Kompetenzen sind von enormer Praxisrelevanz. Daher empfinden wir es als richtig, dass Nordrehin-Westfalen den Spielraum für die Gewichtung dieser Prüfungsleistung entsprechend hoch ansetzt. Der Aktenvortrag bietet die Chance, anhand objektiver Kriterien, juristische und rhetorische Fähigkeiten zu präsentieren - ein Konzept, das sich über viele Jahre entwickelt und bewährt hat. Deswegen sollte es beibehalten werden.
Wünschenswert wäre indes eine Evaluationsmöglichkeit, die auch die Prüfer umfasst und zu einer einheitlichen Prüfungspraxis, sowie Chancengleichheit führen soll.
Auch die Beibehaltung der Zulassungsgrenze nach § 20 JAG NRW von aktuell 3,5 Punkten befürworten wir.

 

2. Abschichten: 

Das sogenannte "doppelte Abschichten" ist eine Möglichkeit, wie es sie nur in Nordrhein-Westfalen gibt. Das Niedersachsener JAG kennt das "einfache Abschichten". Kein weiteres Bundesland bietet Studierenden in dieser Form die Möglichkeit, Stoff und Belastung auf einen längeren Zeitraum zu splitten. Dabei erkennen wir an, dass diese Option einen hohen Verwaltungsaufwand bedeutet und die Tatsache, dass es sie nur in NRW gibt, zu Chancenungleichheit führt. Nichtsdestotrotz ist es der falsche Weg, einen Vorteil für Studierende im Auftrag der Chancengleichheit abzuschaffen. Vielmehr plädieren wir dafür, die Abschichtung deutschlandweit möglich zu machen.

Sie bietet nicht nur Anreiz für ein zügiges Studium, sie stellt außerdem eine psychische - wie auch physische - Entlastungsmöglichkeit dar. § 12 JAG NRW sollte deswegen in seiner aktuellen Fassung erhalten bleiben.



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