Soziale Träger mit unter den Corona Rettungsschirm nehmen!

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Die sozialen Dienste sollen nicht unter den neuen Corona-Schutzschirm fallen, der am Montag im Kabinett beschlossen wird.

Das Vorhaben des Bundesarbeitsministeriums, gemeinnützigen sozialen Einrichtungen coronabedingt existenziell notwendige Hilfen zu gewähren, wird innerhalb der Bundesregierung offenbar blockiert. Die Dachverbände warnen, dass ohne entsprechende staatliche Soforthilfe eine Insolvenzwelle sozialer Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit droht.

Es ist nicht zu verstehen, dass  wissentlich die Auflösung der sozialen Infrastruktur in Kauf genommen wird und soziale Dienste bei dem Corona-Schutzschirm außen vorgelassen werden. Dass ausgerechnet in dem Bereich, wo es um Hilfe und Schutz für die Schwächsten in dieser Gesellschaft, wo es um Wohlfahrt und Fürsorge geht, staatliche Hilfe in dieser Krisenzeit durch Teil der Bundesregierung blockiert wird, ist ein Skandal!

Die soziale Dienste reichen  von der Altenhilfe bis zur Kita.

Um Bildungs-, Beratungs- und Hilfsangebote für benachteiligte Menschen und Menschen in existenziellen Notlagen, wie zum Beispiel die Kinder-, Jugend-, Obdachlosen- und Suchthilfe, sowie therapeutische Angebote jetzt und auch in Zukunft verlässlich anbieten zu können, brauchen wir den Rückhalt der Regierung.

Es geht letztlich auch um das Fortbestehen unseres Sozialstaats auch über die Krise hinaus.