Besserer Schutz von Minijobbern

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 100.


§1 Teilzeit- und Befristungsgesetz lautet:

" Ziel des Gesetzes ist,....die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristeten Arbeitnehmern zu verhindern."

Dessen ungeachtet gibt es immer noch Arbeitgeber, die geringfügig Beschäftigten die ihnen zustehenden Rechte wie beispielsweise Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder bezahlten Erholungsurlaub verweigern.

Gängige Praxis sind Verträge auf Abruf ohne festgelegte Wochenarbeitsstunden, d.h. der Arbeitnehmer muss sich damit einverstanden erklären, kurzfristig zur Arbeit zu erscheinen oder sich wieder heimschicken zu lassen, falls doch nicht genügend Arbeit anfällt.

Viele Minijobber kennen ihre Rechte nicht oder unterschreiben einen solchen Arbeitsvertrag aus einer Notsituation heraus.

Ich selbst habe um Korrektur des Vertrages gebeten und bekam zur Antwort:

" Entweder du akzeptierst unsere Bedingungen oder du musst dir einen neuen Job suchen. Natürlich steht es dir frei, vor's Arbeitsgericht zu gehen, und da wirst du Recht bekommen, aber deinen Job bist du dann natürlich los."

Die Minijob-Zentrale gab den Ratschlag, sich an den Zoll zu wenden.

Der Zoll bestätigte, dass die Situation nicht rechtens ist, geschehen ist bis jetzt nichts.

Folgende Petition:

Der Bundestag soll beschließen, dass Arbeitgeber, die Minijobber beschäftigen, zuverlässig kontrolliert und bei Verstößen gegen das Teilzeit- und Befristungsgesetz zur Verantwortung gezogen werden.