Kleidung spenden statt verbrennen

Kleidung spenden statt verbrennen

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Bei 1.500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit von den lokalen Medien aufgegriffen!

Massen an Bekleidung wie Textilien, Schuhe oder Lederwaren stehen vor der Vernichtung. Verstärkt durch die Corona Krise und wegen geschlossener Geschäfte können hochwertige Waren nicht verkauft werden. Auf der anderen Seite fehlt vielen leidenden Menschen in Flüchtlingslägern, Obdachlosen und wirtschaftlich schwachen Bürgern ein Minimum an schützender Kleidung.

Zwar verbietet das Kreislaufwirtschaftsgesetz die Vernichtung neuwertiger Ware, aber jedes Bundesland muss die konkrete Ausgestaltung des Verbots in Form von Verordnungen umsetzen. Daran hapert es bislang, wie "Der Tagespiegel" vom 26.2.2021 online berichtete.

Der Handel und die Textilwirtschaft verdienen mit ihrem Geschäftsmodell, sie nutzen und verbrauchen damit wertvolle Ressourcen für die Produktion und Verteilung der Bekleidungsgüter. Aber sie stehen auch in einer ethisch, moralischen Pflicht ihre Waren - bevor sie diese vernichten - für die Hilfe von Leidtragenden einzusetzen. Diese sind dringend darauf angewiesen. 

Die großen Handelsorganisation verfügen über ausgefeilte Beschaffungs- und Logistikprozesse. Diese auch für eine wirkungsvolle Verteilung von Kleidungsspenden einzusetzen, sollte den großen Organisationen möglich sein.

Da das Kreislaufwirtschaftsgesetz bzw. die Länderverordnungen noch nicht umgesetzt wird, geht dieser Appell an die Bundesministerin für Umwelt:

Frau Ministerin:

Fordern Sie öffentlich und medienwirksam eine prakmatische Spendenoffensive der großen Modehändler, ihrer Handelsverbände und der Bekleidungsindustrie. Jetzt! Appellieren Sie an deren humanitäre und soziale Verantwortung.

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