Philosophie statt Religion in der Schule!

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Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass im Jahre 2018 in einer modernen Demokratie immer noch keine vollständige Säkularisierung erreicht ist, also die vollständige Trennung von Staat und Religion. Dies fängt schon in der Schule an. So entscheiden Kirchen mit darüber, wer überhaupt Religion unterrichten darf. Ich weiß z.B. persönlich von einem Religionslehrer, der Probleme bekommen hat, weil er mit seiner Freundin zusammen wohnte und nicht verheiratet war.

Deshalb plädiere ich dafür den Religionsunterricht umzuwandeln in das Fach Philosophie!

In modernen Gesellschaften wird Religion zunehmend unwichtiger, dafür die Philosophie immer wichtiger. In Deutschland sind die Konfessionslosen (36%) mittlerweile die größte Gruppe, noch vor römisch-katholisch (28%) und evangelisch (26%). Zwischen 2005 und 2012 hat sich der Anteil religiöser Personen weltweit um 9 % verringert, während der Anteil von Atheisten um 3 % gestiegen ist (wikipedia).

Im Zeitalter von Digitalisierung, Gentechnik, künstlicher Befruchtung, künstlicher Intelligenz,  etc. sollte man die Regeln des Zusammenlebens mit Hilfe der Vernunft finden, statt mit jahrtausendalten religiösen Dogmen.

Natürlich werden im Fach Philosophie auch die Weltreligionen behandelt, da es zur Allgemeinbildung gehört. Wahrscheinlich würden sich nicht einmal die Lehrpläne allzu sehr ändern, aber  alleine schon die Umbenennung des Faches wäre ein wichtiges Zeichen.

Ich bin kein militanter Atheist und ich würde mich jederzeit sehr stark dafür einsetzen, dass jeder seinen Glauben privat ausleben darf. Zum Glück ist das in unserem Land sowieso schon der Fall. Aber ich bin einfach gegen diese subtile Form der  Indoktrination von der 1. Klasse an. Religion ist reine Privatsache, so wie die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder einem Schachclub, einem Kirchenchor oder Yoga-Kurs eben auch. Es würde ja auch Keiner auf die Idee kommen, dass nun Schach oder Yoga Pflichtfächer werden müssen. (Obwohl man durchaus darüber diskutieren könnte, ob dies nicht sinnvollere Fächer als Religion wären.) Jeder kann privat machen und glauben was er will. Der Staat schreibt mir ja auch nicht vor, ob ich Fußball-Fan sein soll oder nicht, geschweige denn welchen Verein ich unterstützen soll.

Falls Sie auch der Meinung sind, dass die Säkularisierung, die mit der Aufklärung begann und leider noch immer nicht abgeschlossen ist, unsere Welt besser gemacht hat, dann unterstützen Sie bitte meine Petition.

Viele Grüße, Marco Napolitano



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