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Schutz der Verkehrsteilnehmer auf Autobahnen durch Tempolimit

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Zu viele Menschen sterben bzw. werden schwer verletzt wegen Raserei auf den Autobahnen.

Tempolimits dienen dem Schutz der Verkehrsteilnehmer - Besser ein hohes Tempolimit als gar Keines - Mit einer niedrigeren Geschwindigkeit kann sowohl die Wahrscheinlichkeit als auch die Schwere von Unfällen, vor allem auf Autobahnen, deutlich verringert werden. Durch das Minimieren der im freien Verkehr üblichen Geschwindigkeitsunterschiede kann auch Staubildung vermieden werden. Und damit auch die gefährlichen Auffahrunfälle auf Stauenden.
Tatsächlich fließt der Verkehr umso besser, je geringer die Geschwindig-keitsunterschiede sind. Ein Tempolimit bedeutet weniger Staus, weniger Benzinverbrauch, weniger CO²-Ausstoß, weniger Stress – für alle Verkehrsteilnehmer.

Sie kennen es sicher: Nach jedem Besuch in den Niederlanden, in Österreich oder in Frankreich ist es dasselbe: Eben noch in einem Strom ungefähr gleich schneller Autos ein entspanntes Mitschwimmen  – und plötzlich bricht das Gedrängel und der Stress los.

Werfen wir doch dazu mal einen Blick auf die Statistik 2014. Unfälle und ihre Folgen auf den Autobahnen in Deutschland:
375 Tote, 5.707 Schwerverletzte und 25063 Leichtverletzte.

2014 hatten Unfälle durch nicht angepasste Geschwindigkeit die schlimmsten Folgen: 34,3 % aller Todesopfer und 23,4 % aller Schwerverletzten waren auf diese Unfallursache zurückzuführen.

Polizeilich erfasste Unfälle auf Autobahnen der letzten vier Jahre:
2012: 17.847 - 2013: 18.452 – 2014: 18.901  - 2015: 20.095

Unsere Autos werden immer besser ausgestattet. Wir werden immer mehr "geschützt". Aber wir sind immer noch Menschen! Wir sind fehlbar! Wir können nicht 100% ig konzentriert über eine längere Zeitdauer fahren. Auch haben wir in keinster Weise die Möglichkeit, die Fahrfehler der anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig zu erkennen und zu handeln. Ob es der Hintermann ist, der Gefahr läuft, warum auch immer, auf uns zu fahren oder ob es ein plötzlicher Unfall vor uns ist, der uns zum Handeln zwingt.
Optimalerweise können wir auf Grund des ausreichenden Sicherheitsabstandes rechtzeitig bremsen und auch mit Einschalten der Warnblinkanlage nachfolgende Autofahrer warnen.

Zusätzlicher nutzen für die Umwelt bei geringerer Geschwindigkeit von ca. 120 km/h: Laut einer Studie des Umweltbundesamts könnten 2,5 bis 3,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr durch ein generelles Tempolimit eingespart werden. Das entspricht etwa dem jährlichen Ausstoß eines mittelgroßen Kohlekraftwerks oder rund 0,25 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes Deutschlands.

Geringeres Tempo bedeutet deutlich niedrigere Schadstoffemissionen: Die betreffenden Abgasnormen (EU5 / 6), die mit dem bis zu 120km/h erreichenden Neuem Europäischem Fahrzyklus - kurz NEFZ - erfüllt sind, werden unter realen Fahrbedingungen vor allem bei höheren Geschwindigkeiten deutlich überschritten (Quelle: ADAC Position zum Dieselmotor, 02.19.4000 – 28534 – STAND 09-2015). Auch für Fahrzeuge mit Benzinmotor sind die Abgasreinigungsanlagen entspr. des NEFZ ausgelegt. Bei Geschwindigkeiten von deutlich über 120km/h werden wesentlich mehr Schadstoffe in die Umwelt frei gesetzt.

Deswegen fordern wir eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen Autobahnen in Deutschland von max. 150 km/h

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