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Macht die sozialen Netzwerke endlich sozial

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Vor ein paar Tagen wünschte mir ein Facebook-User, dass man mich als „Teddywerferin“ mal so richtig in den Arsch ficken sollte, damit ich die Augen aufreiße und klar sehe“. Er spielte damit auf einen sachlichen Kommentar an, den ich unter einen Post des AfD-Fraktionsvorsitzenden Prof. Jörg Meuthen gesetzt hatte. Obwohl mehrere User diesen hasserfüllten und beleidigenden Kommentar meldeten, hat ihn Facebook bis heute nicht gelöscht. Er verstoße nicht gegen die Gemeinschaftsstandards, so die Antwort.

Das ist leider kein Einzelfall. Facebook wird immer mehr zum rechtsfreien Raum. Eine Hemmschwelle in den Posts und Kommentaren ist sehr häufig nicht mehr erkennbar. Immer wieder finden sich Posts und Kommentare, die menschenverachtend, herabwürdigend oder sexistisch sind. Manchmal wird unverhohlen zu Straftaten aufgerufen. Meldet man solche Inhalte bei Facebook, beruft sich Facebook auf die Gemeinschaftsstandards. Unserer Erfahrung nach werden diese Inhalte nur dann von Facebook entfernt, wenn der Inhalt durch genügend Nutzer gemeldet wird. Aber auch dann ist es eher ein Glücksspiel. Bezieht sich ein Post oder Kommentar unmittelbar auf eine einzelne Person, ist diese Person machtlos. 

Wir fordern daher eine klare Ethik/Netiquette von Facebook. Klare Regeln, die dem Einhalt gebieten. Diese Regeln sollen Einzelpersonen, Volksgruppen und Minderheiten schützen. Es kann nicht sein, dass ein Netzwerk, das sich „sozial“ nennt, Gruppen oder Einzelpersonen ein Forum bietet, die dazu aufrufen, Muslime oder Migranten zu vergasen oder zu erschießen. Es kann nicht sein, dass unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit, Straftaten begangen werden, indem unter Klarnamen und ohne Hemmung gegen Paragraphen des Strafgesetzbuches verstoßen wird.

Desweiteren fordern wir dazu auf, die Standards endlich anzupassen und eine Möglichkeit zu schaffen, dass man als User Verstöße melden kann und damit ernst genommen wird.

Die Unterzeichner
Jeannette Hagen / Kai Kitschler



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