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Beendigung der Dieseldiskriminierung

Diese Petition hat 142 Unterschriften erreicht


Diese Petition hat zum Ziel, drohende Dieselfahrverbote abzuwenden. Dazu ist der Grenzwert, sofern irgend möglich, auf einen wissenschaftlich begründbaren Wert zu erhöhen. Ist dies zeitnah nicht möglich, so sind die Messbedingungen entsprechend zu verändern. Fahrverbote sind in jedem Fall solange auszusetzen, bis ein wissenschaftlich begründeter Grenzwert festgelegt ist, denn bis dahin sind sie unverhältnismäßig. Das Ziel, an Verkehrsschwerpunkten für deutlich sauberere Luft zu sorgen, als in einer Wohnung bei Kerzenschein, ist zwar aller Ehren wert, aber es ist unter den heutigen Gegebenheiten nicht realistisch.

Diese Petition ruft dazu auf, alle Register zu ziehen, um andere Lösungen als Dieselfahrverbote zu finden, und dabei Gesundheitsschutz, Klimaschutz, Umweltschutz und Ressourcenschonung gleichermaßen Rechnung zu tragen. Die Forschung nach einem brauchbaren emissionsfreien Antrieb sollte dringend forciert werden.

Bitte unterzeichne diese Petition, wenn Du diesem Anliegen zustimmst!

Wir wenden uns mit dem nachfolgendem Wortlaut direkt an die Bundeskanzlerin, weil Verkehrsminister Andreas Scheuer bisher nicht den Eindruck erweckt hat, in der Lage zu sein das Problem lösen zu können!

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Bitte machen Sie das Thema der drohenden Dieselfahrverbote zur Chefsache, und beenden Sie den unsinnigen Klagewahn der Deutschen Umwelthilfe gegen unsere Städte. Achten Sie auf eine sinnvolle Balance zwischen den Zielen saubere Luft in den Städten und Verringerung des CO²-Ausstoßes. Verhindern Sie die Verschwendung von Energie und Ressourcen durch eine verfrühte Verschrottung einer ganzen Automobilgeneration. Sorgen sie für plausible Regelungen auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse, und nicht eines willkürlich festgelegten Grenzwertes.

Inzwischen ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Grenzwert von 40µg deutlich zu niedrig angesetzt wurde, und jeder plausiblen wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Dies wird spätestens dann klar, wenn bei Messungen in Wohnungen, im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Gasherdes oder einer Gastherme, Stickoxidwerte gemessen werden, die ein Vielfaches über dem an Straßen zulässigen Grenzwert liegen. Es bedarf nur des gesunden Menschenverstandes um zu erkennen, dass der bestehende Grenzwert allein angesichts dieser Feststellung nicht mehr haltbar ist. Außerdem ziehen Lungenfachärzte die von der DUH angeführten Todesfallzahlen im Zusammenhang mit der NOx-Belastung der Luft in den Städten, ernsthaft in Zweifel. Ebenso sind die Standorte und die Messanordnung einiger Messstationen bei Experten sehr umstritten. Als Naturwissenschaftlerin halte ich Sie für so kompetent, sich persönlich ein Urteil über die in diesem Zusammenhang inzwischen öffentlich gewordenen Sachverhalte bilden zu können, und schlussfolgernd die Plausibilität des bestehenden Grenzwertes zu bewerten.     

Eine möglichst saubere, gesunde Luft in unseren Lebensräumen zu gewährleisten ist ein äußerst lobenswertes Ziel, an welchem diese Petition nicht rütteln möchte. Gesundheit und körperliche Unversehrtheit sind hohe Güter, die unbedingt geschützt gehören. Aber es gibt nicht nur eine Verantwortung des Staates, sondern auch eine Eigenverantwortung. Ein übertriebener Schutz, durch einen offensichtlich auf Irrtümern basierenden, zu niedrig angesetzten Grenzwert, mit der Folge einer enormen Energieverschwendung inkl. steigendem CO²-Ausstoß durch das Begraben einer effizienten Technologie, und eine unsinnige Ressourcenverschwendung als Folge einer verfrühten Verschrottung einer ganzen Fahrzeugflotte, richtet deutlich mehr Schaden an, als dass er nutzt – vor allem auch im Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz. Es wird deutlich, dass hier keine Ausgewogenheit besteht. Diverse Vorgänge hinterlassen große Zweifel am Sachverstand von Politik und Verwaltung, oder legen gar ganz andere Vermutungen nahe.

Stickoxide und Feinstaub sind unter anderem auf den Straßenverkehr zurückzuführen, jedoch bei weitem nicht alleine auf Dieselabgase. Auch diesem Fakt sollte Rechnung getragen werden, wenn man das Ziel einer Verbesserung der Luftqualität in den Städten angeht. Dabei hauptsächlich auf Dieselfahrverbote zu setzen, hat diskriminierende Züge, weil es so manche Tatsache vollkommen ausblendet. Mangels brauchbarer, wirklich sauberer Alternativen sollte der Fokus auf wirksamen Maßnahmen der Verkehrsvermeidung und der Energieeffizienz liegen. Vor allem in puncto Verkehrsvermeidung ist bisher noch viel zu wenig geschehen. 

Werte Frau Bundeskanzlerin, ich fordere Sie auf, unverzüglich nach Wegen aus diesem Dilemma zu suchen, und zügig Lösungen zu präsentieren. Bitte lassen Sie dabei absolute Transparenz walten, und sorgen Sie für Rechtssicherheit für unsere Städte und die betroffenen Fahrzeughalter!

Lösungen könnten darin bestehen, Standorte und Messanordnung der Messstationen einer wissenschaftlichen Überprüfung zu unterziehen, und zielorientierte Änderungen vorzunehmen. Der Grenzwert ist auf einen wissenschaftlich begründeten Wert zu erhöhen. Sollte eine Korrektur des Grenzwertes zeitnah nicht umsetzbar sein, so ist jede Möglichkeit zu prüfen, um die beschriebenen negativen Auswirkungen der Festlegung auf diesen augenscheinlich ungerechtfertigt niedrigen Grenzwert, abzuwenden. Dieselfahrverbote sind solange auszusetzen, bis ein wissenschaftlich begründeter Grenzwert festgelegt ist. Anstatt diskriminierender Dieselfahrverbote ist neben bereits bekannten, nach weiteren Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu suchen. Dazu gehören zum Beispiel auch, ein kostenloser, moderner und damit sauberer ÖPNV und eine fahrradfreundliche Verkehrsinfrastruktur. Die Forschung nach einem emissionsfreien Antrieb, als wirklich geeignete Alternative, sollte dringend forciert werden. Dies kann nach heutigem Kenntnisstand nur ein Antrieb auf Wasserstoffbasis sein.

Die Deutsche Umwelthilfe sollte diesen Ansinnen nicht im Wege stehen!

Ich wünsche uns allen die Fähigkeit mit dem nötigen Sachverstand und Augenmaß zu Werke zu gehen, damit Schildbürgerstreiche, wie die, die zu diesem Dilemma geführt haben, der Vergangenheit angehören. 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Hornung 

 

              

 

 



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