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Thomas Nowotny
83071 Stephanskirchen, Germany

May 20, 2019 — 

Dringend!! Heute abend, Dienstag 21. Mai 2019, startet der nächste Deportationsflug nacH Kabul. Wie der Bayerische Flüchtlingsrat mitteilt, werden wieder mehrere Personen dabei sein, "die direkt und akut suizidgefährdet sind, andere, die wegen u.a. psychischer Probleme in Afghanistan keine Chance haben werden."

Bei einem besonders krassen Fall bitten Stephan Dünnwald und ich Euch alle, "dass das Innenministerium und auch der Vorsitzende des Landesamts für Rückschiebung, Herr Hampel, E-Mails oder Anrufe bekommen, in denen gegen die geplante Abschiebung protestiert wird.


Joachim Herrmann via
poststelle@stmi.bayern.de

staatssekretaer@stmi.bayern.de

praesident@lfar.bayern.de

Tel: 089 2192 24400

Jede Unterstützung ist sehr willkommen."

 

Hier ein Vorschlag, den ich gerade losgeschickt habe (gern variieren):

 

Sehr geehrter Herr Staatsminister Herrmann, sehr geehrter Herr Hampel,

Bitte unterbinden Sie die für morgen geplante Abschiebung von Mobin M. nach Kabul.

Der bayerische Flüchtlingsrat berichtet, dass Mobin M. in  der Gegend von Neustadt an der Aisch lebte. Er  "nahm im vergangenen Sommer an einem örtlichen Passionsspiel teil, stand als Römer neben dem leidenden Christus, Fotos gelangten über Facebook an Freunde und Verwandte in Afghanistan. Er erhielt massive Drohungen, wurde wenig später für drei Wochen in die Psychiatrie eingeliefert. Einigermaßen stabil bekam er dann im Oktober seinen Ablehnungsbescheid und die Abschiebeandrohung, und flüchtete in Panik nach Frankreich. Von dort wurde er vor zehn Tagen zurückgeschickt, und wurde gleich in Abschiebehaft genommen.

Wenn bekannt wird, dass er wieder in Afghanistan ist, droht ihm der Tod, weil er sich durch die Teilnahme an den Passionsspielen für die Afghanen als Christenfreund gezeigt hat. Außerdem könnte der junge Mann seine durch die Flucht nach Frankreich unterbrochene Pflegeausbildung sofort wieder aufnehmen, schreibt der Schulleiter. Es gäbe eine gute Perspektive, die Chance auf Behandlung und für Bayern eine qualifizierte Pflegekraft. Stattdessen soll Mobin abgeschoben werden, in eine ziemlich manifeste Todesgefahr, wenn er sich nicht selbst umbringt."

Der Fall ist Ihnen bereits vorgelegt worden.

Kein mündiger Bürger und keine informierte Wählerin versteht, warum ein solcher junger Mann abgeschoben wird, warum überhaupt in ein Krisengebiet wie Afghanistan "rückgeführt" wird. Stoppen Sie die Abschiebung von Mobin M. und allen anderen nach Afghanistan!

Hochachtungsvoll

 


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