#UnmaskOurKids - Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

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Matthias Hahn hat diese Petition an Marco Buschmann (Bundesminister der Justiz) und gestartet.

Wir fordern den Bundestag und die Landtage auf, unverzüglich geeignete gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Verhängung/Aufrechterhaltung der Maskenpflicht in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Minderjährige im Zusammenhang mit Covid-19 im gesamten Bundesgebiet dauerhaft auszuschließen.

Über einen langen Zeitraum sind Minderjährige bereits mit der Maskenpflicht im Alltag konfrontiert. Diese sind bei ihrer Einführung jedoch weder politisch nachvollziehbar begründet worden, noch gehen sie mit einem medizinischen Nutzen einher, die einen Eingriff dieser Schwere in das Lebensumfeld rechtfertigen könnte.

Unserer Forderung liegen im Kern folgende drei Beobachtungen zu Grunde:

  1. Covid-19 ist und bleibt für Minderjährige weitgehend ungefährlich. Dies bestreitet kein seriöser Wissenschaftler, worauf jüngst vier medizinische Fachgesellschaften (u.a. die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie) in einer viel beachteten, gemeinsamen Stellungnahme noch einmal hingewiesen haben.* Die Bundesregierung selbst äußert sich hierzu öffentlich wie folgt: “Kinder und Jugendliche haben ein deutlich geringeres Risiko als Erwachsene, schwer zu erkranken. In den meisten Fällen verläuft eine Erkrankung relativ mild und häufig sogar ohne Symptome.”**

    Jede einzelne schwere Erkrankung von Minderjährigen ist für die Betroffenen tragisch. Gesamtgesellschaftlich betrachtet muss aber die Gefährlichkeit von Covid-19 ins Verhältnis gesetzt werden zu anderen Risiken, denen Minderjährigen ausgesetzt sind – wie etwa Verkehrsunfälle, Krebserkrankungen oder Suizid. Im Vergleich dieser Risiken geht von Covid-19 für diese Altersgruppe keine besondere Gefahr aus, aus denen allgemeine Einschränkungen und kollektive Verhaltensregeln plausibel abgeleitet werden können. Es ist bis heute nicht eindeutig begründet worden, warum die Infektion mit Covid-19 für Minderjährige ein düsteres bedrohliches Szenario darstellt.

    Zum medial stark in den Fokus gerückten „Long-Covid-Syndrom“ gibt es nur eine sehr limitierte und praktisch nicht aussagekräftige Datenlage über Risikofaktoren und Krankheitslast bei Minderjährigen. Studien, die in diesem Zusammenhang oft als vermeintlicher Beweis zitiert worden sind, wurden ohne Kontrollgruppen durchgeführt. In Studien mit Kontrollgruppen hat sich gezeigt, dass die “Long-Covid-Symptome” wie Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Gereiztheit etc. in der Kontrollgruppe ohne Covid Erkrankung nahezu genauso häufig vorkommen.***
  2. Von Covid-19 weitgehend unbedrohte Minderjährige können freilich im Zuge einer eigenen Infektion den Virus übertragen an Mitglieder anderer Bevölkerungsgruppen, auch vulnerabler Personen. Letztere verfügen aber um ein umfassendes Instrumentarium sich selber wirkungsvoll zu schützen. Dazu gehört die Impfung und auch das (freiwillige) Tragen von FFP2-Masken. Die Möglichkeiten zum Selbstschutz sind derart vielschichtig und wirkungsvoll, dass es nicht nachvollziehbar ist darüber hinausgehend von Minderjährigen noch einen vermeintlichen „Solidarakt“ in Form des täglichen Maskentragens abzuverlangen.
  3. Unabhängig von den möglichen körperlichen Auswirkungen des täglichen Tragens einer Maske über viele Stunden (zu denen es bekanntlich sehr heterogene wissenschaftliche Meinungen gibt), sind die sozialen und psychologischen Folgen für Minderjährige einschlägig und unumstritten in diversen Studien dargestellt und in ihrem gravierenden Ausmaß völlig inakzeptabel.****

    Die Politik nimmt diese Folgen bislang sehenden Auges billigend in Kauf.
    Für Minderjährige gilt in besonderem Maße, was im Kern für alle Menschen von großer Bedeutung ist: Begegnungen in der Gruppe oder zu zweit leben von der Sichtbarkeit der Gesichtsmimik. Auch die Kommunikation speist sich zu erheblichen Teilen daraus. Ein komplett maskiertes Umfeld im Schulalltag ist steril, unnahbar und unpersönlich. Herzlichkeit und Wärme können nur stark eingeschränkt transportiert werden. Auch die Lernfähigkeit und der Lernerfolg werden beeinträchtigt. Den Minderjährigen wird fortlaufend eine Ausnahmesituation vermittelt, ein Angstraum mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Die soziale Begegnung wird als Risikofaktor gebrandmarkt. Die Vorstellung, dass Grundschulkinder, die im Sommer 2022 in die dritte Klasse kommen, zu erheblichen Teilen nur mit Maske das Lesen erlernt und ihre Lehrer erlebt haben, ist eine beispiellose Härte gegenüber den Jüngsten in unserer Gesellschaft. Wir lehnen es ab, unsere Kinder künftig in einer Kultur der kühlen Distanz und verborgenen Gestik aufwachsen zu lassen.


Basierend auf diesen Beobachtungen fordern wir, spätestens mit Wirkung zum 20.03.2022 eine Maskenpflicht für Minderjährige in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen explizit gesetzlich auszuschließen. Die aktuell unter dem Begriff “Basisschutzmaßnahmen” firmierende politische Initiative, wonach die Maskenpflicht offenbar verewigt werden soll, ist speziell für Minderjährige in unserer Gesellschaft eine unerträgliche Verhöhnung und Beschönigung.

Daher fordern wir, was in den meisten europäischen Nachbarländern bereits der Fall ist oder gar nie eingeführt wurde: Ein Ende der Maskenpflicht für Schüler. 

 

*Vgl. exemplarisch: https://bvkj-store.fra1.digitaloceanspaces.com/files/Kommunikation_des_Strategiewechsels_jetzt_2_ba3d98ca55.pdf

**Siehe https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/kinder-corona-belastung-1940630

***Vgl. exemplarisch: https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S2352-4642%2821%2900198-X

**** Vgl.exemplarisch: https://www.uni-wh.de/fileadmin/user_upload/03_G/04_Forschung/Projekte/Tag_der_Forschung_2021/Medi/a-l/Corona_Kinderstudien_Erste_Ergebnisse_eines_deutschlandweiten_Registers_zur_Mund-Nasen-Bedeckung.pdf,  https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.08.10.21261846v1.full.pdf

Weitere Informationen zu unserer Initiative finden Sie hier: www.unmaskourkids.de 

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