Jugendämter als systemrelevant einstufen

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Die notwendigen Ausgangsbeschränkungen sind für Opfer von häuslicher Gewalt katastrophal. Durch das Fernbleiben von Schulen, Kindergärten, Sportvereinen etc. fällt eine soziale Kontrolle komplett weg, und Kinder sind ihren Tätern und Täterinnen 24/7 ausgesetzt.

Durch die aktuelle Krise ausgelöste existentielle Nöte und die hohe psychische Belastung sind ein zusätzlicher Motor bei Tätern und Täterinnen. 

Man muss insofern mit einem dramatischen Anstieg häuslicher Gewalt auch hierzulande rechnen. 

Wir dürfen die Kinder nicht im Stich lassen!

Jugendämter müssen als systemrelevant eingestuft werden, damit die Mitarbeiter weiter bzw. verstärkt präsent sein, und sich für den Schutz betroffener Kinder einsetzen können! 

Darüber hinaus braucht es dringend eine Lockerung der Kontaktauflagen für die betroffenen Kinder, damit sie immer wieder aus dem häuslichen Raum raus, und Betreuungsangebote nutzen können! Nur so besteht die Möglichkeit, dass Gewalt- und Missbrauchsdelikte sichtbar werden.