Notfallplan, Desinfektion, Schutz, Versorgung und Schnelltest

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Einleitung

Die Anzahl der mit CoVid19 Infizierten und Toten ist weiterhin steigend. Es wurden Maßnahmen ergriffen, diese scheinen aber noch nicht ausreichend zu sein.

Zur Bekämpfung der CoVid19-Pandemie wurden vor einer Woche in Deutschland drastische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit (Quarantäne, Isolation, Ausgehverbote, Versammlungsverbote, etc.), Schließung u.a. von Kitas, Bildungseinrichtungen, sowie von Geschäften und Gaststätten vorgenommen.

Wie effektiv die bisherigen Maßnahmen sein können, wenn in den noch geöffneten Geschäften und im ÖPNV keine Möglichkeit zur Desinfektion vorhanden ist oder wenn die Verkäufer/innen (auch an der Frischetheke oder Bäckereien) ohne Mundschutz arbeiten und dabei ungewollt als Überträger dienen, ist fraglich.

Hinzukommt, dass man als Privatperson seit gut zwei Wochen keine Chance hat, Desinfektionsmittel oder Mundschutz zu kaufen. Aber selbst Krankenhäuser und Ärzte können sich nicht mit den Schutzmitteln versorgen.

Anscheinend ist der Notfallplan des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht vollständig und soll um die hier beschriebenen Punkte Ergänzung finden.

Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmitteln

Es muss für die aktuelle und zukünftige Epidemien/Pandemien sichergestellt sein, dass jedes Geschäft, das während einer Epidemie/Pandemie geöffnet sein will, mindestens einen Hand-Desinfektionsautomaten beim Betreten des Geschäftes aufstellt und dass für das Gerät Desinfektionsmittel und Mundschutz für die Mitarbeiter für die Dauer von mindestens einer Woche im Lager des Geschäfts vorgehalten wird.

Es muss sichergestellt sein, dass ausreichende Mengen an Schutzkleidung, Schutzmasken und Desinfektionsmitteln vor Ort bei Ärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungskräften, Polizei, Altersheimen, Kitas, Schulen, ÖPNV und Unternehmen für die Dauer von mind. einer Woche vorhanden sind.

Es müssen Desinfektionsmaßnahmen bei Ärzten, Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungskräften, Polizei, Altersheimen, Kitas, Schulen, ÖPNV, Unternehmen, Geschäften, etc. regelmäßig und angemessen zum Einsatz kommen.

Es muss sichergestellt sein, dass alle genannten Vorratsstellen von zentralen staatlichen Stellen mit Nachschub nach Ausrufen des Epidemie- bzw. Pandemiefalls nach einer Woche für die Dauer von mind. fünf Monaten durch entsprechende Vorratshaltung und/oder durch gesicherte Produktionskapazitäten versorgt werden können.

Es muss klar geregelt sein, dass während einer Epidemie bzw. Pandemie Mundschutz getragen werden muss, wenn ein Abstand von 1,5 m zwischen Personen nicht sicher eingehalten werden kann.

Das Ziel muss sein, Epidemien bzw. Pandemien nicht nur durch Einschränkungen des öffentlichen Lebens, sondern zusätzlich auch durch die Verwendung von Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln effektiver, konzentrierter eingedämmt werden können. Damit soll die Gesundheitsgefährdung und die damit einhergehenden Einschränkungen früher aufgehoben und das öffentliche Leben schneller zur Normalität zurückgeführt werden können.

Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln

Genauso wichtig ist auch, dass Hamsterkäufe sofort unterbunden werden und nicht erst, wenn die Auswirkungen spürbar sind und die Versorgung mit bestimmten Produkten nicht mehr durchgängig erfolgen kann.

Sicherstellung von ausreichender Schnelltestkapazität

Die aktuelle Regelung, wonach erst dann getestet wird, wenn neben den Symptomen auch ein Kontakt zu einem bestätigten Infizierten vorliegen muss, verdeutlicht, dass nicht genügend Testkapazität vorhanden ist. Zudem erscheint diese Vorgehensweise leichtfertig, weil so ein großer Teil der Infizierten unbemerkt und ungewollt das Virus weiterverbreitet.

Es gilt Schnelltests bereits in einem frühen Stadium zu entwickeln, wenn das Virus sich noch erst in einem z.B. asiatischem Land ausbreitet. Die Schnelltests müssen in großer Stückzahl produzierbar und verteilbar sein und in jedem Verdachtsfall zu Anwendung kommen können.

Zur Nachlese

Wie es Südkorea geschafft hat, ohne Lockdown und ohne Ausgangsbeschränkungen die Pandemie einzugrenzen:

https://taz.de/Kampf-gegen-Corona/!5672405/