Zähneputzen in allen Kindertagesstätten

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 100.


Gesundheit - first

Make Zähneputzen in Kitas great again!

 Hallo an alle Menschen, die Zähneputzen in allen Kitas wichtig finden.

Ich möchte, das Zähneputzen in Kitas der Normalfall ist.

Chancengleichheit für alle Kinder.

Im Moment ist mein 6-Jähriger Sohn ein Exot in seinem Kindergarten,

weil er das einzige Kind ist was Zähne putzt.

Die  Kita in Köln sieht sich nicht in der Lage das Zähneputzen in den Gruppen umzusetzen

 

Ich beschäftige mich seit zwei Jahren mit dem Thema und habe Ihnen gesetzliche Grundlagen und Argumente zusammengestellt und möchte Sie bitten die Petition zu unterschreiben und möglichst viel weiterzuverbreiten.

Argumente und gesetzliche Grundlagen habe ich beigefügt.

 

Zehn wichtige Argumente für das Zähneputzen in der Kita


1. Die Fähigkeit zur Zahnpflege ist nicht angeboren – sie muss erlernt und trainiert werden!


2. Das tägliche Zähneputzen bietet Chancengleichheit, insbesondere für Kinder aus benachteiligten Familien, in denen das Thema Zahnpflege keinen so hohen Stellenwert besitzt.

3. Die Kita trägt durch das Thema Mundhygiene zur Bewusstseinsbildung und durch das tägliche Putzen zur Gewohnheitsbildung bei.

4. Auch wenn die Putztechnik durch die altersbedingte Motorik noch nicht so ausgefeilt ist, wird eine regelmäßige lokale Fluoridierung der Kinderzähne erreicht.

5. Die Förderung der Persönlichkeit der Kinder und die Erziehung zur Selbständigkeit ist ein wichtiges Ziel in der Kita. Das tägliche Zähneputzen eignet sich bestens dafür.

6. Die Kinder lernen Eigenverantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und werden sich auch später gesundheitsbewusster in anderen Bereichen verhalten.

7. Durch die Ausgabe von Zahnpflege-Bechersets und die Information mittels Broschüre gehen Impulse auch ins Elternhaus.

8. Wird das Thema in der Kita aufgegriffen, geben die Erzieherinnen die Botschaft an die Eltern: „Wichtig“ und verstärken damit unsere präventiven Maßnahmen.

9.Das Gruppenerlebnis erhöht die Motivation und Lernbereitschaft der Kinder.

10. Kinder sind bis zu 8 Stunden in der Kita, zwei Drittel ihrer wachen Zeit! Es werden eine Hauptmahlzeit und zwei Zwischenmahlzeiten eingenommen. Die Zahnpflege gehört selbstverständlich dazu.

 

 

Und so kann es gehen - positive Umsetzungsbeispiele

Umsetzung in Düsseldorf:
http://www.agzahn-duesseldorf.de


Sehr schöne Darstellung der konkreten Umsetzung auch hier aus Rheinland-Pfalz
https://www.lagz-rlp.de/V2/view_blob_download.php?ID_DOWNLOAD=155

 

 

Gesetzliche Grundlagen Bundesebene gilt für alle Kinder unter 12 Jahren

Sozialgesetzbuch Fünftes Buch
Gesetzliche Krankenversicherung

In der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Sozialgesetzbuches und anderer Gesetze vom 24. Juli 2003 (BGBl. I Bl. 1526) § 21 SGB V

Verhütung von Zahnerkrankungen (Gruppenprophylaxe)

(1) Die Krankenkassen haben im Zusammenwirken mit den Zahnärzten und den für die Zahngesundheitspflege in den Ländern zuständigen Stellen unbeschadet der Aufgaben anderer gemeinsam und einheitlich Maßnahmen zur Erkennung und Verhütung von Zahnerkrankungen ihrer Versicherten, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zu fördern und sich an den Kosten der Durchführung zu beteiligen. Sie haben auf flächendeckende Maßnahmen hinzuwirken. In Schulen und Behinderteneinrichtungen, in denen das durchschnittliche Kariesrisiko der Schüler überproportional hoch ist, werden die Maßnahmen bis zum 16. Lebensjahr durchgeführt. Die Maßnahmen sollen vorrangig in Gruppen, insbesondere in Kindergärten und Schulen, durchgeführt werden; sie sollen sich insbesondere auf die Untersuchung der Mundhöhle, Erhebung des Zahnstatus, Zahnschmelzhärtung, Ernährungsberatung und Mundhygiene erstrecken. Für Kinder mit besonders hohem Kariesrisiko sind spezifische Programme zu entwickeln.

(2) Zur Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 1 schließen die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen mit den zuständigen Stellen nach Absatz 1 Satz 1 gemeinsame Rahmenvereinbarungen. Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben gemeinsam bundeseinheitliche Rahmenempfehlungen insbesondere über Inhalt, Finanzierung, nicht versichertenbezogene Dokumentation und Kontrolle zu beschließen.

(3) Kommt eine gemeinsame Rahmenvereinbarung nach Absatz 2 Satz 1 nicht bis zum 30. Juni 1993 zustande, werden Inhalt, Finanzierung, nicht versichertenbezogene Dokumentation und Kontrolle unter Berücksichtigung der bundeseinheitlichen Rahmenempfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen durch Rechtsverordnung der Landesregierung bestimmt.

 


Weitere gesetzliche Grundlage Landesebene NRW

https://www.kita.nrw.de/sites/default/files/public/informationsflyer_auch_in_kita_und_kindertagespflege_zaehneputzen.pdf


Umsetzung in Düsseldorf:

http://www.agzahn-duesseldorf.de

Sehr schöne Darstellung der konkreten Umsetzung auch hier aus Rheinland-Pfalz

Gesund im Mund

https://www.lagz-rlp.de/V2/view_blob_download.php?ID_DOWNLOAD=155

 

 

 



Heute: Simone verlässt sich auf Sie

Simone Tzotschew benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Bundesgesundheitsministerium: Zähneputzen in allen Kindertagesstätten”. Jetzt machen Sie Simone und 87 Unterstützer/innen mit.