Ausrufung des nationalen pflegerischen Versorgungsnotstands

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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Minister Spahn,

ich fordere Sie hinsichtlich der erwartbaren Versorgungsengpässe durch die Verbreitung des neuen Corona Virus COVID-19 dringend auf, bereits jetzt (vermeintlich VOR der tatsächlichen Einsatznotwendigkeit) von offizieller Seite den "pflegerischen Versorgungsnotstand" auszurufen.

Allen (gelernten) Pflegekräften muss arbeitgeberübergreifend deutlich gemacht werden, dass ihre Arbeitskraft JETZT benötigt wird und dass sie sich für etwaige Einsätze bereitzuhalten haben. Alles andere wäre in meinen Augen grob fahrlässig und würde die Versorgung der Masse an zu erwartenden schwerkranken Patientinnen und Patienten gefährden.
Die jetzige Akut-Situation trifft eine ohnehin strapazierte Branche.
Pflegenden muss vermittelt werden, dass die Gesellschaft ihr Tun jetzt mehr denn je benötigt. Sie und ihre Dienstgeber brauchen Ihren Schutz und Ihr explizites Wollen.

Es sind baldmöglichst Stellen in den jeweiligen Kommunen einzusetzen, in denen Pflegekräfte anhand ihrer Vorerfahrungen registriert werden.
Krankenhäuser und Pflegeanbieter müssen diese unbürokratisch abrufen können. Es ist sicherzustellen, dass vor allem alle Krankenpflegerinnen mit Intensiverfahrung für Einsätze in der Intensivpflege eingesetzt werden können.
Ich fordere Sie zum dringenden Handeln auf, um so die Versorgung der Schwächsten unserer Gesellschaft sicherzustellen.

Mit freundlichem Gruß,

Damian Ostermann