Kein Aberglaube in der deutschen Gesetzgebung! Wir wollen das 13. (!) Sozialgesetzbuch!

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Mit Erschrecken habe ich in der Presse gelesen, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei der Nummerierung der Sozialgesetzbücher die "Unglückszahl" 13 überspringen möchte! Nach der Nummer 12 wäre nun gemäß fortlaufender Nummerierung für das neue Opferentschädigungsgesetz die Nummer 13 an der Reihe - aber diese "Unglückzahl" soll bei der Gesetzgebung übersprungen werden und stattdessen das Sozialgesetzbuch 14 verabschiedet werden.

Wo sind wir denn hier? Kann es wirklich sein, dass im Jahr 2019 im Staat Bundesrepublik Deutschland ein Sozialgesetzbuch 13 unmöglich ist, weil die 13  für abergläubische Menschen als Unglückszahl gilt?

Ich halte es für nachvollziehbar, wenn Hotels auf das Zimmer 13 verzichten oder in Flugzeugen auf die Sitzreihe 13 verzichtet wird. Natürlich hätte ich (wie die meisten anderen Menschen auch) keine Problem mit einem Sitzplatz 13 oder der Zimmernummer 13, aber die Flug- und Zimmeranbieter haben nunmal besseres zu tun, als einige abergläubische Kunden umbuchen zu müssen.

Aber es kann doch wirklich nicht sein, dass der Aberglaube seinen Platz in der deutschen Gesetzgebung findet!

Bundesarbeits- und Sozialminister Heil wird wie folgt zitiert: „Ich bin kein abergläubischer Mensch und habe auch keine Angst vor Zahlen. Ich bin gläubiger Christ. Aber in diesem Fall geht es um ein Opferentschädigungsgesetz für Opfer von Gewalttaten.“  .

Herr Minister Heil, machen Sie sich bei der Gesetzgebung weniger Gedanken über "Glauben" (welcher Art auch immer), sondern betreiben Sie Gesetzgebung auf Grundlage von Fakten und Verstand! Geben Sie dem nächsten Sozialgestzbuch die Nummer 13!



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Michael Schwier benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil: Kein Aberglaube in der deutschen Gesetzgebung! 13. (!) Sozialgesetzbuch!”. Jetzt machen Sie Michael und 116 Unterstützer/innen mit.