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Fleißiger, integrierter und hilfsbereiter Freund Masud Yussef soll abgeschoben werden

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Unser hilfsbereiter, fleißiger und gut integrierter Freund Masud Yussef soll abgeschoben werden

 

Masud Yussef (23), ursprünglich aus Syrien, soll abgeschoben werden. Er ist inzwischen seit dreieinhalb Jahren in Stendal, spricht die deutsche Sprache sehr gut, hat Sprachkurse absolviert, Freunde gefunden, geht Hobbys nach, spielte eine Zeit lang im „Club der Experten“ im Stendaler Theater mit und hat bereits fünf Monate im Hotel Schloss Tangermünde gearbeitet. Die vorbildliche Integration geht noch weiter: Er hat inzwischen eine Ausbildung zum Koch begonnen - bis die schlechten Nachrichten von der Ausländerbehörde kamen: Masud soll abgeschoben werden.

Masud Yussef wurde 2013 auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Bulgarien registriert. Dorthin soll er nun aufgrund des Dublin-Verfahrens wieder abgeschoben werden. Dort hat er bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Gewalt, Kriminalität und Ungerechtigkeit wurden ihm entgegengebracht. Gemeinsam mit anderen Männern wurde er dort in einer kalten Zelle ohne Betten und Decken festgehalten. Eine Zeit, die von Angst erfüllt war und an die Masud nicht gerne zurückdenkt. Nun besteht aber die Gefahr, dass er genau das noch einmal erleben muss. Dies löst nicht nur Angst bei ihm, sondern auch in seinem Umfeld Empörung aus. Er ist in Stendal und Tangermünde sehr bekannt, da er sich bei zahlreichen Veranstaltungen ehrenamtlich engagiert hat und hier einen guten Freundeskreis besitzt. So half er zum Beispiel in 2015 den Sozialarbeitern der Gemeinschaftsunterkunft sowie dem Sozialamt, indem er für neuankommende Geflüchtete bei sämtlichen Behördengängen übersetzte. Auch sein Arbeitgeber ist schockiert. Masud sei ein vorbildlicher, wissbegieriger und fleißiger Angestellter und Auszubildender. Er könnte nicht nachvollziehen, warum gerade er gehen müsse. Momentan bestehe außerdem ein Arbeitskräftemangel im gastronomischen-Bereich in Sachsen-Anhalt und ihnen fehle nun ein Auszubildender. Masud Yussef spielt damit auch eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Fortschritt im gastronomischen Bereich.

Masud wünscht sich nichts mehr als hier ein neues Leben beginnen zu können, ohne Angst vor dem nächsten Tag haben zu müssen und davor, welche Entscheidungen über ihn gefällt werden. Sein größter Wunsch ist es, sich hier weiterhin zu integrieren, sein Leben weiter aufzubauen und seine Ausbildung weitermachen zu können.

Deshalb bitten wir Sie, sich mit Ihrer Unterschrift für Masud stark zu machen! Gerade Masud´s Geschichte wirft erneut die Frage auf, wie oft man als Mensch von Land zu Land ziehen muss, wie oft man, zwangsweise, eine neue Sprache lernen muss, wie oft man komplett von Null anfangen muss, um sich sein Leben, wieder und wieder, neu aufzubauen. Somit zählt jede Unterschrift und zeigt, dass wir bereit sind zu handeln und uns für unsere Mitbürger einsetzen!

Deshalb bitten wir Sie noch einmal, mit Ihrer Unterschrift mitzuhelfen, diesem jungen Menschen weiterhin die Chance zu geben sich einzuleben und sein Leben leben zu dürfen!

Wir möchten uns nun hier schon im Voraus für Ihre Unterstützung bedanken!



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