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Ein Bruder, ein Onkel, ein Mensch. Bitte verhindern Sie die Abschiebung von Alexander!

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Körperliche Misshandlungen, Prügel, sinnlose Gefängnisstrafen: Menschenrechtsverletzungen wie diese sind in Eritrea an der Tagesordnung. Alexander Asefaw litt Zeit seines Lebens unter solch menschenunwürdigen Bedingungen.
Gezwungen zum Militärdienst arbeitete er für einen Hungerlohn, den Alexander direkt an seine Kinder schickte. Er verbüßte sogar dann Gefängnisstrafen, wenn er sein krankes Kind zuhause pflegte. Solch fürchterliche Zustände werden auch von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch bestätigt.
Die Flucht aus Eritrea war das einzige Mittel, dieser aussichtslosen Situation zu entkommen. Zwölf Tage lang verbrachte Alexander auf dem Mittelmeer, gemeinsam mit 400 Geflüchteten in einem winzigen Boot, dennoch gelang die gefährliche Reise von Ägypten nach Italien. Nach fast zwei Jahren erreichte Alexander endlich Deutschland, das Land in dem seine ältere Schwester lebte. Das Wiedersehen war tränenreich. Dass Alexander noch lebte, war eigentlich ein Wunder. Er bekam die Möglichkeit, einen Integrationskurs zu besuchen und konnte nach einem halben Jahr sogar ein eigenes Zimmer beziehen. Er begegnete seinen Mitmenschen freundlich und überaus respektvoll, ungeachtet seiner traumatischen Erfahrungen.

Weshalb Alexanders Asylantrag abgelehnt wurde, können heute weder er, noch seine Familie nachvollziehen. Ohne jede Vorwarnung wurde er aus dem Leben gerissen, dass er sich nach seiner Flucht aufgebaut hatte. In Mailand angekommen erwartete ihn die völlige Perspektivlosigkeit: Ein Leben auf der Straße, ohne Pass, ohne Hoffnung, ohne Zukunft.

Schließlich ergriff Alexander die erste Chance, zurück nach Deutschland zu gelangen, wo er seit dem heutigen Tag in Abschiebehaft in Ingelheim sitzt. Die Lage ist klar – nur in Deutschland hätte Alexander die Möglichkeit auf ein Leben in Frieden. Gebrandmarkt als Geflüchteter, würde er einen Neuanfang in Eritrea wohl kaum überleben, ein Leben auf den Straßen Mailands, inmitten von anhaltender Gewalt, kann und darf dazu keine Alternative sein. Alexander hätte die Möglichkeit in Deutschland zu arbeiten, so seine Kinder zu versorgen und endlich ein menschenwürdiges Leben zu führen. Nicht nur er, sondern seine ganze Familie ist verzweifelt, diese Petition ist der letzte Ausweg!

Helfen Sie mit, die Abschiebung von Alexander zu verhindern, indem Sie die Petition unterschreiben! 



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