Männer, die Sex mit Männern haben, sollen nicht mehr automatisch von der Blutspende ausgeschlossen werden

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Männer, die Sex mit Männern haben, sollen nicht mehr automatisch von der Blutspende ausgeschlossen werden

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Männer, die Sex mit Männern haben, dürfen nicht Blut spenden. Und das, obwohl Blutkonserven dringend gebraucht werden. Die Ausschlussregelung ist diskriminierend und sollte abgeschafft werden.

Die Sexualpraktiken, die Schwulen häufig zugeschrieben werden und bei denen ein Ansteckungsrisiko hoch ist, bspw. Oral-, Analverkehr und Promiskuität, werden genauso von Heterosexuellen praktiziert. Diese werden jedoch nicht automatisch ausgeschlossen. Außerdem wird das gespendete Blut ohnehin auf das HI-Virus untersucht. In Bezug auf das Ansteckungsrisiko ist es nicht von Bedeutung, welche sexuelle Orientierung man hat. Viel wichtiger ist das individuelle Risikoverhalten.

Ich fordere Sie auf, sich dafür einzusetzen, dass Männer, die Sex mit Männern haben, nur dann von der Blutspende auszuschließen, wenn sie sich sexuell riskant verhalten.

Quellen: http://www.taz.de/!122096/

http://www.zeit.de/wissen/2010-06/schwule-blutspenden

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Warum-Schwule-kein-Blut-spenden-duerfen/story/17897909

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/47272/Homosexuelle_in_England_duerfen_wieder_Blut_spenden.htm

http://www.queer.de/detail.php?article_id=19491

Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mattbuck, CreativeCommons by-sa-3.0-deed.de



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