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Petitioning DOVE (Unilever Deutschland) and 1 other

Brustkrebs durch Alu-Deos? Sicherheit geht vor! Wir wollen #unserDove ohne Aluminium!

Ich hatte Brustkrebs. Genauso wie 74.500 Frauen in Deutschland, die jedes Jahr neu erkranken. Ich war zu dem Zeitpunkt 31 Jahre, glücklich. Es folgten: Brustamputation, 6 Chemotherapien, 6-wöchige Bestrahlung, 18 mal Antikörper. Es war die Hölle und ich hoffe, dass ich so etwas nie wieder durchmachen muss.

In den Gesprächen mit meiner Ärztin hat mich eine Sache sehr verunsichert: Sie riet mir, auf Deos mit dem Wirkstoff Aluminium zu verzichten, weil bei diesen Deos nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie Brustkrebs auslösen.

Ich bin Hebamme. Meine Arbeit ist körperlich sehr anstrengend, Geburten dauern machmal lange und deswegen benutze ich mehrmals am Tag Deo. Also prüfte ich meine Deos. Ich hatte damals tatsächlich elf Stück -  in der Handtasche, im Auto, im Badezimmer, bei meinem Freund, überall. Verschiedene Marken - vor allem auch mein Lieblingsdeo von DOVE. Und alle enthielten Aluminium. Warum eigentlich?

Heute weiß ich, dass die Aluminium-Ionen mit den Zellen der Haut reagieren und diese verbinden, sodass kein Schweiß mehr austreten kann. Aber sind diese Chemikalien so harmlos, wie es von den Herstellern behauptet wird?

Seit Jahren wird Aluminium von angesehenen Forschern als Risikofaktor diskutiert. Der im März 2013 erschienene Dokumentarfilm (1) „Die Akte Aluminium“ (arte) von Bert Ehgartner hat dieses Thema erneut angesprochen - ich komme in dem Film auch vor. In der Dokumentation wird eine Studie (2) genannt, welche die Brustflüssigkeit von Frauen mit und ohne Brustkrebs untersucht. Das Ergebnis ist schockierend: Bei Frauen mit Brustkrebs ist der Aluminiumgehalt wesentlich höher als bei gesunden Frauen. Eine aktuelle Arbeit der Uni Genf (3) zeigt, dass Aluminium schon in geringsten Dosierungen die Zellen der Brust schädigt. Und die im Film vorgestellte britische Krebsforscherin sagt wörtlich: „Es scheint, dass Aluminium gesunde Zellen der Brust in Krebszellen verwandeln kann.”

Ich verstehe nicht, warum die Hersteller von Deos auf diese extrem beunruhigenden Informationen fast gar nicht reagieren. Abgesehen von einigen kleineren Bio-Marken gibt es bei den großen Marken wenig Resonanz. Etwa bei DOVE: Gehe ich in Deutschland in die Drogerie finde ich mein geliebtes DOVE nicht ohne Aluminium. Dabei wird in der Werbung mit dem Slogan geworben, die "wahre Schönheit" von Frauen zu unterstützen. Zählen dazu nicht auch die 74.500 Frauen, die in Deutschland jedes Jahr neu an Brustkrebs erkranken?

Wir bitten Unilever, den Konzern der DOVE erzeugt: Lassen Sie die Verbraucherinnen in Deutschland entscheiden und machen Sie einen Anfang - Dove Original jetzt auch ohne Aluminium!

Was sagt die Forschung? Vorsorgeprinzip oder Nichts tun?

Es ist sehr schwer für Forscher, 100% zu beweisen, dass Aluminium-Deos zu Brustkrebs führen, denn das müsste man ja an echten Frauen testen. Die britische Krebsforscherin Philippa Darbre sagt: "Wir können derzeit nicht eindeutig beweisen, dass die Anwendung von Aluminiumsalzen Brustkrebs verursacht, aber ebenso gibt es keine eindeutigen Beweise, dass sie es nicht tun. Wir wissen jedoch, dass Aluminium die DNA schädigt. Wir wissen, dass diese Schädigung der Erbsubstanz der Zellen eine erste Voraussetzung für die Entstehung von Tumoren ist. Wir - und andere Forschergruppen - konnten eindeutig zeigen, dass Aluminium entgegen den Behauptungen der Kosmetikindustrie sehr wohl durch die Haut in das Brustgewebe eindringt. Und wir wissen, dass Frauen mit Brustkrebs tendenziell mehr Aluminium im Gewebe haben. Deshalb wäre es hoch sinnvoll, das Vorsorgeprinzip anzuwenden, so lange dieses Risiko nicht eindeutig ausgeschlossen werden kann." Französische Wissenschaftler (4) zeigten, dass über frisch rasierte Hautstellen sechsmal so viel Aluminium ins Gewebe eindringt als bei unverletzter Haut. Die AGES (5), die Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, schreibt auf ihrer Website: "Im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollten solche kosmetischen Mittel nicht in die frisch rasierte Achselhöhle eingebracht werden." Doch wie erfahren die Frauen von dieser Gefahr? Der Hinweis “Achtung! Enthält Aluminiumsalze. - Nicht auf frisch rasierte Haut auftragen!” fehlt auf den meisten Deos.

Immer mehr Brustkrebs?

Heute erkranken beinahe doppelt so viele Frauen an Brustkrebs wie noch 1980. Besonders viele Tumoren werden im Bereich neben den Achseln diagnostiziert. Untersuchungen aus den 1930er Jahren - also aus den Zeiten bevor Alu-haltige Deos massenhaft verwendet wurden - zeigen, dass damals 30 Prozent der Tumoren nahe den Achseln aufgetreten sind. Mittlerweile wachsen beinahe 60 Prozent der Tumoren in dieser Brustregion.

Wir wollen keine Panikmache, sondern kritische Verbraucherinnen sein. Wir wollen, dass Alu-freie Deodorants auf den ersten Blick zu erkennen sind. Wir wollen dass die Konsumentinnen gewarnt werden, dass sie Alu-haltige Produkte nicht auf frisch rasierte Haut auftragen sollen. Und wir wollen, dass die offenen Fragen endlich durch gute wissenschaftliche Studien geklärt werden. Damit vielen anderen Frauen mein Schicksal hoffentlich erspart bleibt!

Unterschreiben Sie jetzt die Petition und teile Sie sie mit Ihren Freundinnen.

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Sie wollen mehr machen? Hier ein paar Ideen:

1.) Schreiben Sie Dove

---> Hier geht es zum Kontaktformular: http://www.dove.de/de/Ueber-Dove/Kontakt/Kontaktformular.aspx

 ---> Hier geht es zur Facebook-Seite: https://www.facebook.com/doveDE?brand_redir=1

2.) Verbreiten Sie das Aktions-Bild auf Facebook

---> folgt

3.) Rufen Sie bei DOVE/Unilever an

---> T: +49 (0) 40 3493 1164

Textvorschlag: Liebes Dove, bitte sorgt Euch um Eure Verbraucherinnen und bietet - gut sichtbar gekennzeichnet - Eure Frauen-Deos auch "ohne Aluminium" an. Es gibt mittlerweile viele Forscher, die einen Zusammenhang zwischen Aluminium und Brustkrebs nicht mehr ausschließen können. So lange wir nicht zu 100% ausschließen können, dass Aluminium nicht schädlich ist muss das Vorsorgeprinzip gelten und Frauen müssen beim Deokauf die Wahl haben. In den USA bewerben Sie Deos prominent auf den Flaschen schon mit dem Hinweis "aluminium free". Warum geht das nicht auch in Deutschland?

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Weitere Links:

(1) Dokumentation arte/ORF "Die Akte Aluminium", Bert Ehgartner:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Ccnjg8jgf-c#!

(2) Studie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jat.1641/abstract

(3) Uni Genf: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22223356

(4) Franz. Studie zur Aufnahme von Aluminium über frisch rasierte Haut: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22459170

(5) AGES: http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/rueckstaende-kontaminanten/aluminium/aluminiumverbindungen-in-kosmetika

Blog “Dirty Little Secret - Die Akte Aluminium”: http://ehgartner.blogspot.com

Website der Krebsforscherin Philippa Darbre (GB): http://www.reading.ac.uk/biologicalsciences/about/staff/p-d-darbre.aspx

Letter to
DOVE (Unilever Deutschland)
Unilever
Wir wollen ein DOVE Original ohne Aluminium!