Bodenspekulation und Wohnungsnot bekämpfen! Wir fordern eine zeitgemäße Grundsteuer

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Das Problem: falsche Grundsteuer

Die Wohnungsnot und steigende Mieten betreffen viele Menschen in Deutschland. Es könnte mehr und günstigere Wohnungen geben, wenn vorhandene Bauflächen effizient genutzt und Baurechte von den Grundeigentümern endlich in Anspruch genommen würden.

Mitverantwortlich für Wohnungsknappheit und hohe Mieten ist die Grundsteuer. Sie besteuert in ihrer heutigen Form hauptsächlich das Gebäude, aber kaum den Boden(wert). Wer baut und mit dem knappen Gut Fläche effizient umgeht, wird durch eine höhere Grundsteuer bestraft. Bodenspekulation und Angebotsverknappung werden durch eine niedrige Grundsteuer belohnt. Das befördert insbesondere in nachgefragten Städten den Anstieg der Mieten.

Unsere Lösung: reine Bodensteuer

Wer ein bebaubares Grundstück unbebaut lässt oder dieses ineffizient nutzt, sollte genauso viel bezahlen wie jemand, der die Vorgaben der Stadtplanung erfüllt und die baurechtlichen Möglichkeiten ausschöpft. Entscheidend für die Höhe der Steuer sollte also nicht mehr sein, ob und wie ein Grundstück tatsächlich bebaut ist, sondern nur noch, wie groß und wertvoll das Grundstück ist und was darauf gebaut werden darf. Darum fordern wir, aus der Grundsteuer eine reine Bodensteuer zu machen.

Die Vorteile der reinen Bodensteuer

  1. Eigentümer, die ihr Grundstück nicht vernünftig nutzten, werden nicht mehr durch eine niedrige Grundsteuer belohnt.
  2. Eine reine Bodensteuer würde zu baulichen Investitionen anregen. Mehr Baulücken würden geschlossen, Anbauten und Aufstockungen vermehrt realisiert.
  3. Eine Bodensteuer wäre gerecht: Die Gemeinde ist für die Baugrundstücke mit öffentlichen Mitteln in Vorleistung gegangen, indem sie eine Infrastruktur gebaut hat und unterhält, die sich im Bodenwert niederschlägt und es überhaupt erst attraktiv macht, dort zu bauen. Eine reine Bodensteuer würde diesen öffentlich geschaffenen Mehrwert gezielt beim Nutznießer dieser Maßnahmen besteuern – unabhängig davon, ob gebaut wurde oder nicht. Wer Grundstücke hortet und nicht für Wohnraum sorgt oder wer mit Boden spekuliert, würde dann zumindest, ebenso wie der bauwillige Nachbar, einen fairen Beitrag an die Kommune leisten.

Die Folgen: mehr Wohnraum

Die reine Bodensteuer würde es nicht länger belohnen, Flächen brachliegen zu lassen. Dadurch könnten mehr Wohnungen entstehen. Das größere Wohnungsangebot würde die Mietpreisentwicklung dämpfen. Die Gewinner einer reinen Bodensteuer wären vor allem Kleineigentümer*innen und Mieter*innen in Mehrfamilienhäusern.

Was können Sie tun?

Nehmen Sie Einfluss auf die aktuelle politische Debatte über die Reform der Grundsteuer: Unterschreiben Sie diese Petition und stimmen Sie für eine gerechtere Steuerpolitik und für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung!

Wenn Sie sich noch darüber hinaus für eine zeitgemäße Grundsteuer engagieren möchten, unterzeichnen Sie auch unseren Aufruf unter www.grundsteuerreform.net!

Die Initiative „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ ist ein 2012 gegründeter bundesweiter, überparteilicher Aufruf zur Umwandlung der Grundsteuer in eine Bodenwertsteuer. Zu den Unterstützern zählen zahlreiche Bürgermeister, Verbände und Organisationen, darunter der Deutsche Mieterbund, der NABU, der BUND, das Institut der deutschen Wirtschaft und die IG BAU sowie viele Privatpersonen.



Heute: Grundsteuer: verlässt sich auf Sie

Grundsteuer: Zeitgemäß! benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Bodenspekulation und Wohnungsnot bekämpfen! Wir fordern eine zeitgemäße Grundsteuer”. Jetzt machen Sie Grundsteuer: und 45 Unterstützer/innen mit.