Blutspendeverbot für Schwule, Bi- und Transexuelle abschaffen! #RegenbogenblutTutGut

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Ich bin schwul, darf heiraten, Kinder adoptieren und Organe spenden, aber mein Blut soll zu schmutzig zum Spenden sein?

Damit muss Schluss sein!

Bis 2017 war es für Homo-, Bi- und Transsexuelle überhaupt nicht erlaubt Blut zu spenden. Danach gab es zwar eine Lockerung, dennoch darf ich nur dann Blut spenden, wenn ich 12 Monate keinen Sex mit einem anderen Mann gehabt habe. Diese 12 Monate sind wissenschaftlich unverhältnismäßig, noch entsprechen sie der Lebensrealität vieler homo-, bi- und transsexueller Menschen. Der Ursprung des Blutspendeverbotes stammt übrigens noch aus den Zeiten der AIDS-Krise in den 1980er Jahren und galt damals als Vorsichtsmaßnahme. Fast 40 Jahre später ist dies aber absolut nicht mehr zeitgemäß, da wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse eine ganz andere Einschätzung der Situation zulassen.

Auch wenn davon ausgegangen wird, dass Männer, die mit Männern Sex haben, statistisch häufiger von HIV betroffen sind, können HIV-Infektionen inzwischen nach 6 Wochen nachgewiesen werden. Dies zeigt, dass ein Wartezeitraum von 12 Monaten vollkommen außerhalb jeglicher Proportion formuliert ist. 

Es geht hier übrigens nicht nur um die allgemeine Diskriminierung nicht Blut spenden zu dürfen, sondern auch um die diskriminierende Erfahrungen die Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle bei möglichen Blutspenden begegnen. Fragen nach der Sexualität kommen hierbei einem Zwangsouting gleich, das es in dieser Form nicht geben darf. Der Umgang und die Kommunikation der eigenen Sexualität sollte immer noch eine persönliche Entscheidung sein.

Wir fordern den zuständigen Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn (CDU), die Mitglieder des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und jede Abgeordnete und jeden Abgeordneten im Deutschen Bundestag dazu auf, sich endlich gegen diese Form der Diskriminierung gegen Schwule, Bi- und Transsexuelle auszusprechen und das Blutspendeverbot abzuschaffen.



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