Erfolg

Bitte, setzen Sie sich für eine generelle Zahlungsverpflichtung für CO2-Emissionen ein, damit die Nutzung von CO2-emissionsfreien Energieträgern, Produkten und Dienstleistungen für jeden finanziell attraktiv wird.

Diese Petition war mit 435 Unterstützer/innen erfolgreich!


Es ist schon später als „fünf vor zwölf“!

Bei der Weltklimakonferenz Ende 2015 in Paris muss endlich gegen die Interessen derer, die an der Nutzung fossiler Energieträger verdienen und derer, die sich mit den Kosten der Vermeidung von CO2-Emissionen nicht belasten wollen, ein wirksamer Weg vereinbart werden, auf dem es gelingen kann, schnellstens die globale Erwärmung zu begrenzen und möglichst die 2°C-Marke nicht zu überschreiten.

Die Weltbank plädiert seit 2014 nachdrücklich dafür, einen wirksamen Preis für CO2-Emissionen einzuführen (Statement „Putting a price on carbon“ vom 03.06.2014). 74 Staaten haben sich laut der Carbon-Pricing-Supporters-List der Weltbank (Stand: 11.06.2014) der Erklärung angeschlossen.

Über 40 Staaten haben bereits die eine oder andere Form der Kohlendioxid-Bepreisung, unter ihnen im EU-Kontext auch Deutschland. Allerdings hat zumindest der ungenügend ausgestaltete EU-Emissionshandel bisher seine regulierende Wirkung verfehlt; es gibt einen großen Überschuss an CO2-Zertifikaten zu deutlich zu niedrigem Preis. Auch mit der geplanten Marktstabilitätsreserve werden noch 2020 und darüber hinaus Milliarden Zertifikate zuviel im Markt sein. Außerdem erfasst der (bisherige) Emissionshandel längst nicht alle Verursacher von CO2-Emissionen, sondern nur Anlagen des Energie- und Industriesektors, die etwa die Hälfte der EU-weiten CO2-Emissionen verursachen.

Eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zu einem funktionierenden internationalen Emissionshandel wäre auf jeweils nationaler Ebene die Einführung einer CO2-Steuer, die auch alle nicht vom Emissionshandel erfassten CO2-Emissionen aus fossiler Energie kostenpflichtig macht, somit diese Energienutzung unausweichlich verteuert und den erneuerbaren Energien bessere Marktchancen verschafft, um sich schneller durchzusetzen. Zur praktischen Umsetzung hat Jürgen Hacker, Vorsitzender des Bundesverbandes Emissionshandel und Klimaschutz, im September 2014 einen wegweisenden Vorschlag eingebracht).

Der Preis pro Tonne CO2 - wahrscheinlich weniger als das, was z. Zt. jeder durch den Ölpreisverfall einspart - müsste  (sozial verträglich!) dynamisch so justiert werden, dass der Kostendruck - im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen (z.B. Ausstieg aus der Kohlenutzung) - zu einer dem Klimaschutzziel entsprechenden Emissionsreduzierung führt. Dann endlich werden sich Klimaschutzmaßnahmen für jeden wirtschaftlich lohnen. Und in den nicht durch den Emissionshandel regulierten Bereichen wird es nicht mehr um das erfolglose Mahnen "Du darfst doch eigentlich kein Kohlendioxid mehr emittieren" gehen. Vielmehr wird die derzeit vorrangige klimaschädliche Energiegewinnung wegen des dann wirksamen Kostenfaktors „CO2-Abgabe“ zunehmend ihre Attraktivität verlieren und durch ein schnell wachsendes Angebot und die zunehmende Nutzung ökologisch unschädlicher emissionsfreier Energieträger, Produkte und Dienstleistungen vom Markt verdrängt werden. Die technischen Möglichkeiten dazu sind längst entwickelt und nutzbar oder zumindest in Erfolg versprechender Entwicklung. Es kommt auf den politischen Willen zur Kursänderung an!

Und damit sich dieser politische Wille formieren und durchsetzen kann, braucht es unbedingt eine sehr deutlich wahrnehmbare Unterstützung der Politiker von der Basis, von den Wählern her. Ein Statement der Weltbank „Putting a price on carbon“, 74 im Prinzip zwar zustimmende, letztlich aber doch zögerliche Regierungen, die klare Befürwortung einer CO2-Steuer von renommierten Umweltexperten oder Klimaforschern wie Klaus Töpfer, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Mojib Latif oder Lutz Wicke reicht nicht aus.

Bitte, unterzeichnen Sie die Petition! Machen Sie den Politikern deutlich, dass Ihnen die Einhaltung der 2°C-Marke wichtig ist und dass Sie bereit sind, die Kosten zur Bewerkstelligung eines schnellen Umstiegs von fossiler auf 100% erneuerbare Energie mitzutragen!

Und versuchen Sie in Ihrem Bekanntenkreis, so viele Unterzeichner wie möglich zu gewinnen!

Übrigens: Gegen Zahlung eines kleinen Beitrags haben Sie sofort die Möglichkeit, die Bewerbung der Petition zu fördern. Für 3 Euro wird Change.org diese Petition 16 Unterstützern anderer Petitionen anzeigen; bei 10 Euro sind es 55 Unterstützer usw. Den weiterführenden Button finden Sie unten unter jeder "Neuigkeit", die Sie öffnen.

Und noch etwas: Sie können auch jetzt schon, solange es Ihnen noch nicht möglich ist, zu 100% erneuerbare Energie zu nutzen, klimaneutral handeln. Sie müssen nur die Kompensation aller noch nicht vermiedenen CO2-Emissionen finanzieren, also einfach das tun, was nötig ist. Vgl. Berliner Appell: Klimaneutral handeln! Fast jeder kann sich das finanziell leisten. Auch hier gilt: Man muss es eben nur wollen.

Stellungnahmen der Bundestagsfraktionen zum Anliegen der Petition können über die folgenden Links aufgerufen werden:

Bündnis 90/Die Grünen   SPD   Die LINKE   CDU/CSU



Heute: N verlässt sich auf Sie

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