Nein zu Noten! Stoppt die willkürliche Verteilung von Lebenschancen!

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Seit über 100 Jahren werden die Schüler_Innen vielfach in einem Schuljahr geprüft. Angst und Sorge zu versagen gehören somit zum Alltag der lernenden Kindern und Jugendlichen. Dabei zeigt die Wissenschaft seit Jahrzehnten: Lernen ist mit Angst nicht möglich. Welchen Zweck erfüllt dann die Schule wenn sie ihrem Hauptziel im Wege steht?


Noten sind da um Kinder in soziale Schichten einzuordnen. Das bedeutet im Umkehrschluss- das Kinder ab 5 Jahren die Verantwortung für das Fundament ihres späteren Lebens tragen müssen. Dabei stehen sie unter permanenten inneren und äußeren Druck, denn sie möchten es allen Recht machen: den Eltern, der Lehrkraft und sich selbst. Das bringt die Kinder und Jugendliche in einen Teufelskreis, aus dem sie selbst nicht heraus treten können.
Das System Schule funktioniert immer noch so gut, weil Kinder keine Stimme und somit keine Lobby haben um ihre Rechte und Bedürfnisse einzuklagen.

Kinder und Jugendliche sind Ohnmächtig der Institution Schule gegenüber. Sie glauben fest daran, das Noten sie gerecht beschreiben und wissen nicht das dies ein Instrument zur Einordnung ins Statussystem ist. Noten sind vom subjektiven Norm- und Wertevorstellungen der Lehrkraft und nicht von einer neutralen Objektivität abhängig. Nicht die Leistung zählt, sondern der soziale Status des Kindes im Vergleich zur gesamten Klasse und die Einstellung der Lehrkraft dem Lernenden gegenüber.

In den letzten Jahren berichten die Medien vermehrt über Schulen. Im Fokus steht zur Zeit das Thema Mobbing, welches von den Schulen still ausgesessen wird. Hierbei wird deutlich, das die betroffenen Schüler_Innen nur wenig Hilfe und Unterstützung von Lehrkräften erhalten und somit hilflos ausgeliefert sind. Hinzu kommen Berichte von körperlich- und psychisch gewalttätigen Lehrkräften bis hin zur Auslebung vom faschistischem Gedankengut im Unterricht. Die Realität zeigt in diesem Zusammenhang, das der Status des Beamten einen besonderen Schutz für die Lehrkräfte darstellt und somit eine Konfliktlösung nahezu unmöglich ist. Auch hier sind die Kinder und Jugendliche schutzlos einem Lehrer_In ausgesetzt, der einerseits subtile oder direkte Gewalt ausübt und anderseits die Kontrolle über die Lebenschancen hat.

Des Weiteren gibt es keine Qualitäts- und Kontrollinstanz, die die Wahrung von sauberen und nicht gesundheitsschädlichen Lehrräumen, geeigneten Lehrmitteln, geeigneten Lehrmethoden und dessen Evaluation durch Schüler_Innen, Hilfeleistung beim Mobbing und der Entwicklung von Zukunftsperspektiven sichert. Deshalb auch kann keine konkrete Beschreibung zur Effektivität und Zufriedenheit der Schüler_Innen statt finden. Somit ist die Qualität der Schulen ein blinder Fleck.

Konkrete Forderungen

  • Abschaffung des Notensystems
  • Geringere Schülerzahl pro Klasse
  • Feste Verankerung von Sozialarbeiter_Innen in Schule
  • Ermöglichung des freien Lernens
  • Einen späteren Unterrichtsbeginn
  • Installation eines unabhängigen Qualitätsmanagements
  • Erhöhung des Budgets für Lehrmitteln
  • Angebote im Freien zu lernen

Uns muss bewusst werden, das die Kinder und Jugendliche vor diesen schlimmen Lernbedienungen geschützt werden müssen. Sie haben das Recht auf Bildung und gewaltfreie Erziehung, welches von den Schulen nicht aus eigenen Kräften gesichert werden kann.

Deshalb muss sich von Außen eine Bewegung gründen, die die Schülerinnen und Schüler aus diesem Dilemma hilft!

Bitte unterstützen Sie Kinder und Jugendliche indem Sie zeigen, das Ihnen das Anliegen einer Angst- und Notenfreien Schule wichtig ist. Nur so kann auf der politischen Ebene ein Wandel statt finden!

Danke!

Eliza Chamuczynska

 

 



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