Herabsetzen des Bewertungsmaßstabes der Mathematik Abiturprüfung 2019 Berlin-Brandenburg

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Wir Berlin- und Brandenburger Gymnasiasten erkennen an, dass der Schwierigkeitsgrad des Studiums im Vergleich zum Abitur höher sein wird. Das ist auch gut so, denn jeder Gymnasiast möchte sich in seinen Interessensbereichen weiterentwickeln und für das spätere Berufsleben optimal vorbereitet sein. Zukünftige Geschichtslehrer und Ärzte sollten sich selbstverständlich auch im Bereich der Mathematik auskennen. Dass wir das tun, zeigen u.a. die Klausuren der Vorprüfungen, die an den meisten Schulen in Form von früheren Abiturprüfungen geschrieben werden.

Es kann aber nicht sein, dass aufgrund von zu schweren Abiturprüfungen, die Zukunft von vielen Schülern verbaut wird. Zu glauben, dass das Anpassen des Abiturniveaus allein durch das Erstellen von plötzlich schwierigen Prüfungen gelingt, deklarieren wir als naiv. Im Vorfeld auf keine Änderung des Leistungsniveaus hinzuweisen und den Rahmenlehrplan (gemeint ist nicht nur der Stundenplan) dementsprechend auch nicht anzupassen, mündet zu Recht in Empörung und Frustration im Lager der Schüler und Lehrer.

 


Wir fordern daher, dass der Bewertungsmaßstab für das Mathematik-Abitur 2019 in Berlin-Brandenburg herabgesetzt wird. Leider wird unser Abitur schon im Vorhinein als nicht so wertig angesehen, wie z.B. das Bayrische. Den Abiturienten gleich zwei Steine in den Weg zum erfolgreichen Berufsleben zu legen, empfinden wir als schlicht und einfach unfair.

 


Wenn eines Tages wirklich ein bundesweit gleichwertiges Abitur geschaffen werden soll, dann muss der erste Schritt in den Bildungsministerien gemacht werden. Der Mathematikunterricht muss dann bereits in der Unterstufe anders gestaltet werden. Die Schüler brauchen etwas Zeit, um sich anzupassen.

 


Die Abiturienten aus Berlin und Brandenburg