Schulrevolution- praxisnah, Wahlfächer, Kreativität, alltagsorientiert

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Revolution unseres Schulsystems jetzt! - mehr Wahlfächer, mehr Sport, kreative Fächer, praxisnahe Unterrichtsinhalte, Vorbereitung auf Berufsleben, Spaß, Mitentscheidungsrecht

WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Schüler*innen können am besten sagen, was sie wollen…

Ich fordere einen neuen Lehrplan, der folgende Aspekte fördert:

·         Kreativität durch Fächer wie Töpfern, Glasarbeiten, Holzverarbeitung, Fotografie, Zeichnen, etc.

·         Sport

·         Aufklärung in Bezug auf den Klimawandel und Aufzeigen von Problemlösungen 

·         Kochen und gesunde Ernährung

·         Alltagsproblemlösung (Fahrradreifen flicken, Basics mit der Nähmaschine, richtiges Bedienen von Werkzeugen)

·         Sanitätskurs oder stark erweiterter Erste-Hilfe-Kurs

·         Schwimmunterricht mit Ziel: Rettungsschwimmer Bronze

·         Selbstverteidigung

·         Lesen von Büchern, die aktuelle Themen behandeln

·         Lernen über verschiedene Kulturen

·         Digitalisierung und dazugehörige Aufklärung

·         Integration! Man kann voneinander viel lernen, egal ob behindert oder nicht!

·         Auseinandersetzung mit Politik

·         intensives Befassen mit Steuererklärung, Patientenverfügung, Bewerbungsgespräch,  etc.

 

Außerdem:

·         Gleiches Schulsystem in ganz Deutschland

·         Chancengleichheit durch Abschaffung des 5-Schulen Modells nach der Grundschule: Eine Schule für alle nach diesem System:

- Grundschule (1.-4. Klasse)

- Mittelschule (5. – 8. Klasse)

- Oberschule (9.-12.Klasse)

·         Kein Sitzenbleiben, sondern Wiederholen des Lerninhalts in der nächsten Jahrgangsstufe möglich

·         Schüler darf seinen Stundenplan mindestens zur Hälfte aus angebotenen Fächern frei zusammenstellen

·         Weniger Fächer und dadurch tieferer Einblick möglich

·         Schüler sollen Mitspracherecht bekommen (z.B.: im Kultusministerium)

·         Humane Unterrichtszeiten (nicht länger als 15 Uhr)

·         Möglichkeit Hausaufgaben in der Schule zu erledigen (z.B.: durch 30- minütige Freistunde)

Im Moment steuere ich auf mein Fachabitur zu, doch Spaß an der Schule habe ich schon lange nicht mehr. Genauer gesagt seit der 4. Klasse nicht mehr, wo Noten auf einmal wichtiger wurden als alles andere. Jeder, der nicht die richtigen Noten brachte, wurde auf die Hauptschule oder Realschule verbannt. Und das im zarten Alter von ca. 9-10 Jahren. Freundschaften wurden auseinandergerissen und Kinder als „Taugenichts“ abgestempelt. Ich schaffte den Übertritt ans Gymnasium. Von da an hatte ich jeden Tag einen eng getakteten Stundenplan. Während meiner Schullaufbahn, konnte ich lediglich zwischen Latein und Französisch, so wie zwischen Spanisch oder Naturwissenschaften wählen. Zwei Fächer in 5 Jahren, der Rest war Pflicht für alle. Und da soll man noch Spaß haben? Die Unterrichtsinhalte sind zum größten Teil sinnlos und viel zu theoretisch, da sie nicht auf das spätere Berufsleben vorbereiten. Ein einziges Praktikum mussten wir in der Schulzeit absolvieren. Und da soll man herausfinden, welcher Job einem taugt? Das kann nicht funktionieren. Da sind die Mittelschüler und Realschüler mit mind. zwei Schülerpraktika den Gymnasiasten schon ein ganzes Stück voraus. Auch Kochen oder Bauzeichnen lernen die angeblich „dümmeren“ Schüler an diesen Schulen. Letztendlich ist der Gymnasiast also der Dümmere, der sich nach seinem Abitur nicht selten „totstudiert“, nur um im fünften Semester einzusehen, dass es wohl doch nicht das richtige für ihn war. Komisch, dass die Handwerkerbranche immer weniger Zulauf erlangt, wenn das Handwerk und die Kreativität durch Schulen nicht gefördert wird. Um mehr Praxiserfahrungen machen zu können, wechselte ich nach einem Auslandsjahr in den USA auf die Fachoberschule (Sozialzweig). In der 11. Klasse besteht der Unterricht aus zwei Teilen- dem Unterricht in der Schule und den zwei Praktika (9 Wochen in einer pflegerischen Einrichtung: Demenzzentrum und 8 Wochen in einer erzieherischen Einrichtung: Kindergarten). Dies lief im zweiwöchigen Rhythmus ab. In der Schule wurde uns anfangs gesagt, dass die Unterrichtsinhalte an der Fachoberschule besonders praxisnah sind, was sich aber nicht bestätigt hat. Oder helfen mir Kurvendiskussionen und e-Funktionen aus dem Matheunterricht im Leben weiter? Vielleicht kann ich damit ausrechnen wie viele Klimatote es in 20 Jahren geben wird, doch ändern kann ich an diesem Problem dadurch nichts. Aber wie gut das es noch das Fach Pädagogik/Psychologie gibt, indem wir bis zu unserem Abitur ca. 200 Definitionen stur auswendig lernen müssen, nur um diese nach der Prüfung schnellstmöglich wieder zu vergessen. Wir lernen nur aus einem Grund: Wir wollen einen Abschluss erlangen mit dem wir unseren Traumberuf ausüben können. Doch lernen fürs Leben tue ich in diesen 12 Schuljahren kaum etwas. Wir Schüler werden lediglich auf unsere Noten reduziert, unser Charakter und unsere Talente fallen dabei komplett unter den Tisch. Warum lerne ich in der Schule nicht, wie ich mehr Vertrauen in mich selbst bekomme, wie ich Selbstdisziplin erlange, ein guter Mensch bin, wie ich mich gesund ernähre und richtig koche, wie ich meinen Fahrradreifen flicke, wie ich mein Loch am Pullover nähen kann, wie ich Erste Hilfe leiste oder einen Ertrinkenden aus dem Wasser rette? Diese wichtigen, lebensnotwendigen Dinge zählen in der Schule rein gar nichts. Aber warum? Andere Länder wie zum Beispiel die USA schaffen es doch auch, Freude am Lernen zu vermitteln, indem sie verschiedenste Wahlfächer wie Kochen, Automobiltechnik (Auto reparieren), Landwirtschaft, Kriminaltechnik oder Holzbearbeitung als regulären Unterricht anbieten.  Auch Finnland hat erkannt, dass stures Auswendiglernen in der heutigen Zeit nur Zeitverschwendung ist und hat eine Schulreform ausgearbeitet, die 2020 in Kraft treten wird.

DEUTSCHLAND KANN DAS AUCH!!! WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Anregungen und Ideen gerne per E-Mail an Schulreform@web.de