Errichtung fußgängergefährdender Verkehrsschutzgitter M.-von-Richthofenstraße Berlin

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Heute wurden an der abknickenden Kreuzung M.-von-Richthofenstraße Ecke Werner-Voß-Damm Verkehrsschutzgitter installiert, welche Fußgänger am Überqueren der Kreuzung hindern sollen. Leider zeigt diese Maßnahme auf, dass der Entscheidungsträger weder Sachverstand noch Ortskenntnis an den Tag gelegt hat. Durch fehlende ortsnahe Alternativen des gesicherten Überquerens und der unvöllständigen Erschließung der Sperren aufgrund baulicher Begebenheiten (Garagenauffahrten) provoziert die Maßnahme riskante Überquerungsversuche über nun deutlich längere Wege im Gefährdungsbereich teilweise nun auch im Gegenverkehr auf der Straßenseite dieser Barrieren. Gefordert wird ein Rückbau dieser gänzlich wirkungslosen Maßnahme und andere Mittel zur Absicherung der Kreuzung, die bisher nur als Unfallschwerpunkt im Kraftverkehr in Erscheinung getreten ist. Des weiteren wird die fehlende Bürgerbeteiligung bemängelt, welche eine solche inadäquate Maßnahme und somit Steuerverschwendung hätte verhindern können.

Folgende Maßnahmen sind wünschenswert:

-Stoppschild doppelseitig, Haltelinie gegenüber Hausnr. 81

-ggf. Sperrflächen unmittelbar an Füßgangerüberwegen zur besseren Verkehrseinsicht

- besser einsehbare Verkehrsbeschilderung 

-deutlichere Fahrbahnmarkierungen im Kreuzungsbereich

-dort wo baulich möglich Errichtung von Fußgängerüberwegen

-optimierte Straßenbeleuchtung (leider nach Neuinstallation im Frühjahr schon  wieder defekt)