Reza bleibt hier - Stoppt die Abschiebung von Mohammad Reza Noori!

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Reza Noori kam 2013 nach Deutschland. Er ist ein fortschrittlicher Arzt, der in seinem Land für ein freies Afghanistan gekämpft hat – gegen die Taliban, Al-Qaida und andere religiös-faschistische Fundamentalisten. Sein ältester Bruder wurde von Fundamentalisten ermordet und Reza selbst nach seiner Abreise bedroht.

Reza hat damals kein politisches Asyl beantragt, weil er wusste, dass Deutschland Ärzte braucht. Die Stadt Hamburg hat seine Vorbereitung auf die Approbationsprüfung mit einem Darlehen gefördert und er hat eine Aufenthaltsgewährung erhalten.

Reza hat die Prüfung im ersten Anlauf nicht bestanden, weil sein Deutsch noch nicht ausreichend war. Für Sommer 2018 hatte er sich erneut angemeldet und musste deshalb seine Aufenthaltsgewährung verlängern. Das Bezirksamt Eimsbüttel hat das abgelehnt. Es behauptet, dass er sich Sozialleistungen erschlichen habe und fordert ihn auf, bis 21. April "freiwillig" das Land zu verlassen. Andernfalls würde er auf eigene Kosten abgeschoben.

Reza hat immer versucht, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Sein Visum beinhaltet aber keine Arbeitserlaubnis. Deshalb war er einen Teil der Zeit auf Hartz IV angewiesen. Ihn deshalb jetzt abzuschieben ist absurd, gerade angesichts des Ärztemangels in Deutschland.

Es ist ein Skandal, dass die Bundesregierung Afghanistan zu einem sicheren Herkunftsland erklärt hat. In ganz Deutschland gibt es deshalb Proteste gegen die Abschiebungen dorthin.

Wir fordern:

  • Sofortige Verlängerung des Visums von Reza Noori!
  • Stoppt die Abschiebungen nach Afghanistan!
  • Bleiberecht für alle Flüchtlinge!


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