Helfen Sie meinem schwerbehinderten Sohn Martin, ein selbstbestimmtes Leben zu führen!

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Ich bin Mutter und Betreuerin eines behinderten jungen Mannes. Laut Gesetz (UN-Behindertenrechtskonvention und Bundesteilhabegesetz) sollte er das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben, zu Hause wohnen können und seine notwendige Hilfe mit selbstgewählter Assistenz erhalten. Das nennt man Persönliches Budget und dieses ist im SGB IX verankert. Das Persönliche Budget ist eine Geldleistung. Damit können Menschen mit Behinderungen ihre Reha- und Teilhabeleistungen selbst einkaufen - erhalten es also anstelle von Dienst- oder Sachleistungen. Seit Januar 2008 besteht ein Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. 

Obwohl mein Sohn Martin einen gesetzlichen Anspruch auf das Persönliche Budget hat, wurde dieses nach jahrelangen, harten Kampf vom Bezirk Oberfranken abgelehnt. Aufgrund unseres Alters können wir als Eltern die 24h-Betreuung unseres Sohnes nicht mehr erbringen, was erforderlich machte, dass er im Juni 2018 in ein Heim umziehen musste.

Dort erlitt er Misshandlungen durch das Pflegepersonal, was auch intern zu Konsequenzen für die Mitarbeiter führte. Dies gelangte auch durch die Presse an die Öffentlichkeit. 

Für Martin ist diese Situation mittlerweile unerträglich geworden und er hat Angst vor weiteren Provokationen. Für uns als Eltern ist es traurig mit ansehen zu müssen, wie unser Sohn kontinuierlich an Lebensmut verliert und sich seinem Schicksal ergibt, vor allem weil wir wissen, dass es eine menschenwürdigere Lösung, nämlich das Persönliche Budget für ihn gibt. 

Bitte helfen Sie uns, dass unser Sohn ein bedarfsdeckendes Budget erhält! Fordern Sie mit mir, dass der Bezirk Oberfranken eine korrekte Bedarfsermittlung durchführt und das Persönliche Budget für Martin genehmigt, damit er wieder in sein vertrautes und geliebtes Zuhause umziehen darf!