Bezahlbares Musiktherapie-Studium (Bachelor & Master) an staatlichen Hochschulen schaffen

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Zeit ist Geld. Geld hat ein/e Studierende/r nicht.

Zeit habe ich grade auch nicht, deswegen wird das hier sehr kurz; keine Paragraphen, keine Parolen, keine Formalitäten, keine Rechtfertigungen, kein gar nichts! Das hier ist eine pure Herzensangelegenheit - und die muss raus, so wie sie ist!

Musiktherapie ist jetzt nichts, was in aller Munde ist - warum also irgendetwas ändern? Zu mir: ich bin Dino, 20, Musikerin, Ehrenamtlerin und habe ein riesiges Herz! Ich möchte Menschen helfen - eigentlich immer, jedem und überall. Und weil ich selbst viele Erfahrung diesbezüglich gemacht habe, möchte ich Menschen mit gesundheitlichen Problemen helfen. Ich bin da, also kann ich was tun!
Zur Musik haben sehr sehr viele Menschen - um nicht zu sagen alle - einen Zugang (ja ich weiß, das ist eine ganz steile These). Warum das also nicht kombinieren? Und da sind wir auch schon bei der Musiktherapie.

Vorab ein kurzer Einblick in die Studienlandschaft der Musiktherapie: den Bachelor in Musiktherapie (B.A.) kann man in Deutschland nur an einer einzigen Hochschule absolvieren, daneben bleiben deutlich weniger als 10 Musiktherapie-Master-Angebote. Diese vorhandenen Studiengänge sind für "Normalverdienende" absolut unbezahlbar. Von Studierenden brauchen wir gar nicht erst zu sprechen.

Für mich ist es ein absoluter Traum, Musiktherapie zu studieren.
Je näher ich diesem Ziel jedoch zeitlich komme, desto schneller und motivierter sprintet es finanziell davon. Beispiel Berlin, Master-Studiengang: der M.A. Musiktherapie in Berlin beläuft sich für 3 Jahre (6 Semester) auf rund 12.000 € - ohne zusätzlichen Semesterbeitrag, ohne Schlafplatz, ohne Nahrung & Co.

Warum hab ich keine Zeit? Ich sollte mich mich eigentlich mit meinem Unikram beschäftigen - ich studiere aktuell in NRW einen 2-Fach-Bachelor, der als Möglichkeit gilt, die Voraussetzungen für die Zulassung zu erfüllen. Viele meiner Kommilitonen haben die gleichen Ziele: Musiktherapie. Und wir haben alle die gleichen Probleme: kein Geld, kein Angebot, keine Anerkennung.

Musikmedizin und Musiktherapie ist absolut im Kommen - so unglaubliche viele verschiedene Anwendungsbereiche; der absolute Hammer!
Aber wer weiß schon, was das ist? Physiotherapien oder Psychotherapien sind da deutlich bekannter. Musiktherapie ist dennoch in. Immer mehr Menschen werden, können, müssen, dürfen, wollen davon Gebrauch machen - total verständlich, wie ich meine. Aber wenn wir ehrlich sind, braucht Musiktherapie im Allgemeinen viel mehr Förderung, Anerkennung (Hallo, gesetzliche Krankenkassen!) und Zugänge.

Die Menschen, die es brauchen? Sind da!
Die Menschen, die es ausüben wollen? Sind da!
Bezahlbare Möglichkeiten für die Menschen, die es für die Menschen, die es brauchen, ausüben wollen? Nö!
[Hui dieser Satz gleicht einer Achterbahn.]

Wenn so viele andere Studiengänge bezahlbar angeboten werden, warum nicht auch Musiktherapie?

Deswegen hier ein kleiner Text von einem riesigen Herzen für bezahlbare Studiengänge der Musiktherapie an den staatlichen Hochschulen in ganz Deutschland (auch, wenn Bildung Ländersache ist!).

Herzlichst, hungrig und ehrlich!
Dino. :)



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