Gender und Queer Studies in Hamburg für uns Studierende, Lehrende und Forschende retten!

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Die Universität Hamburg war vor Jahren bundesweit führend im Bereich Gender und Queer Studies und liegt jetzt - bundesweit betrachtet - am unteren Ende der Attraktivität, hinter anderen, sogar kleineren Hochschulen. Seit Sommer 2019 ist die Leitung des hochschulübergreifenden Zentrums GenderWissen in Hamburg personell nicht besetzt. Dies führt zu starken Einschränkungen in Studium, Lehre und Forschung im Bereich Gender und Queer Studies in Hamburg! 

Aus diesem Grund fordern die "Queere Äktschengruppe Hamburg", ihre Unterstützer*innen und die Unterzeichenden von der Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung im Hamburger Senat, Katharina Fegebank, und den Präsidenten und Rektorinnen der beteiligten Hamburger Hochschulen (Universität Hamburg = Dieter Lenzen; HAW = Micha Teuscher; HfbK = Martin Köttering; TUHH = Ed Brinksma; HfMT = Elmar Lampson; Bundeswehr Uni = Klaus Beckmann; HCU = Jörg Müller-Lietzkow; Bucerius Law School = Katharina Boele-Woelke; Rauhes Haus = Kathrin Hahn) folgendes:

- KEINE INTERNE Stellenbesetzung, sondern eine SOFORTIGE ÖFFENTLICHE AUSSCHREIBUNG der Stelle der Geschäftsleitung des Zentrums GenderWissen, um die Koordination der Gender und Queer Studies, die Vergabe von Lehraufträgen, die Finanzierung von Lehre und die Lehrtableau-Erstellung in Hamburg wieder zu gewährleisten! Dies bedarf einer im Bereich Gender und Queer Studies qualifizierten und interdisziplinär ausgerichteten Person!
- Eine Zukunftswerkstatt und ÖFFENTLICHE DISKUSSION zur Entwicklung des Zentrums MIT Beteiligung der Studierenden, Forschenden und Lehrenden in Hamburg!
- Den personellen und finanziellen Ausbau des Zentrums Genderwissen mit Promotions- und Forschungsstellen und Finanzen für Lehraufträge, um es zu einem echten Institut bzw. Zentrum zu qualifizieren, das einen bundesweiten Vergleich nicht zu scheuen braucht!
- Die Reetablierung der Ringvorlesung "Jenseits der Geschlechtergrenzen" (Koordinierungsstelle und Referent*innenkosten) als integraler Bestandteil des sozialwissenschaftlichen Lehrplans und Teilnahmemöglichkeit für alle interessierten Studierenden! 
- Die Etablierung eines inhaltlichen, hochschulübergreifenden Austausches zu Gender und Queer Studies in Hamburg zwischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden!
- Die Neukonzeption und Aufnahme von Studienprogrammen und die Durchführung von Tagungen und Konferenzen in Hamburg zu den Themen feministischer Forschung, Gender und Queer Studies!
- Die Wiedereinführung eines Nebenfaches Gender und Queer Studies!
- Die Etablierung von Genderperspektiven in allen Studiengängen!

Nur wenn Geschlechterthemen in der Lehre und Bildung etabliert sind, können wir aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Anfordernissen gerecht werden!